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BayernLB
09/23/2013

Bank-Chef Häusler geht zum Jahresende

Häusler stand seit 2010 an der Spitze der Landesbank, die vor vier Jahren vor der Pleite gerettet wurde.

Der Chef der bayerischen Landesbank, Gerd Häusler, verlässt das Unternehmen vor Ablauf seines Vertrags. Der 62-Jährige wolle sein Amt zum Ende dieses Jahres niederlegen, teilte die Bank am Montag in München mit. Häusler hatte den Chefposten bei der BayernLB im April 2010 übernommen, mitten in einer "existenziellen Krise" infolge der internationalen Finanzkrise und eines "missratenen Engagements" bei der Kärntner Bank Hypo Alpe-Adria.

Häuslers Vertrag läuft bis 2015. Er hatte den Vorstandsvorsitz 2010 "spontan und kurzfristig übernommen". Ihm sei es gelungen, die Bank neu auszurichten, zu sanieren und nachhaltig zu stabilisieren, erklärte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU). Der Aufsichtsrat-Vorsitzende Michael Schneider erklärte, er hätte Häusler gerne "länger an der Spitze des Vorstands gesehen". Nun suche der Aufsichtsrat geeignete Kandidaten für die Nachfolge.

Bilanzsumme deutlich reduziert

Die BayernLB hatte vom Staat gerettet werden müssen - die EU verlangte im Gegenzug eine drastische Verkleinerung der Landesbank. Häusler habe im vergangenen Jahr das EU-Beihilfeverfahren erfolgreich zum Abschluss gebracht und seit Amtsantritt mehr als 30 Beteiligungen verkauft, teilte die Bank mit. Die Bilanzsumme sei deutlich reduziert worden und liege mit gut 260 Mrd. Euro wieder auf dem Stand von vor zwölf Jahren und nahe an der von der EU geforderten Zielgröße. Eine Milliarde Euro habe die Bank bereits an den Freistaat Bayern zurückgezahlt.

Die Bayerische Landesbank verlor durch den inzwischen zurückabgewickelten Kauf der Kärntner Hypo 3,7 Mrd. Euro. An verschiedenen Stellen versucht die Bank, durch Schadenersatz-Klagen zumindest ein Teil des Geldes zurückzuholen.

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