Basel ist praktisch Meister

REUTERSFC Basels Markus Steinhoefer (C) celebrates scoring a goal with team mates Granit Xhaka and Marco Streller (R) during their Super League soccer match against FC Sion in Sion April 22, 2012.  REUTERS/Joao Vieira (SWITZERLAND - Tags: SPORT SOCCER)
Foto: REUTERS Der Ex-Salzburger Steinhöfer (mi.) erzielte Basels 2:0.

Verrückte Schweizer Liga: Die Dragovic-Elf ist fünf Runden vor Schluss 16 Punkte vorne – und darf trotzdem noch nicht feiern.

Der FC Basel ist in der Schweizer Fußball-Super-League so gut wie sicher zum 15. Mal Meister. Der Champions-League-Achtelfinalist feierte am Sonntag mit Aleksander Dragovic in der Innenverteidigung einen 3:0-Auswärtssieg gegen den FC Sion, die Tore erzielten Alexander Frei (2) und der Ex-Salzburger Steinhöfer.

Basel hat nun 16 Punkte Vorsprung auf den FC Luzern. Luzern kann in den ausstehenden fünf Spielen nur noch 15 Zähler holen, könnte allerdings vom internationalen Sportgerichtshof (CAS) noch zwei Punkte zugesprochen bekommen.

Die manchmal als Vorbild hingestellte Schweizer Liga versinkt heuer im Chaos. Xamax Neuchatel wurde im Jänner die Lizenz entzogen, dem FC Sion in der laufenden Meisterschaft wegen des Einsatzes nicht spielberechtigter Akteure 36 Punkte abgezogen. Luzern möchte nun, dass ein 1:1 gegen Sion am Grünen Tisch in ein 3:0 umgewandelt wird. Eine Entscheidung ist da aber erst Mitte Mai zu erwarten.

Durch diese Tatsache gab es am Sonntag auch noch keine Meisterfeier der Basler, die noch sechs Partien vor sich haben. Am Sonntag ist Lausanne-Sport im St. Jakob-Park zu Gast, bei einem vollen Erfolg wäre Dragovic und Co. dann der Titel auch theoretisch nicht mehr zu nehmen.

Weiterführende Links

(kurier / jos) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?