© KURIER/Ingrid Bahrer-Fellner

Tirol
10/10/2016

Bank Austria verkauft Kitzbüheler Schlosshotel Lebenberg

Schloss wird seit dem 19. Jahrhundert als Beherbergungsbetrieb verwendet. Stillschweigen über Verkaufspreis.

Die zuletzt wegen eines Stellenabbaues in die Negativschlagzeilen geratene Bank Austria verkauft das Schlosshotel Lebenberg in Kitzbühel. "Aufgrund der verstärkten Konzentration auf das Banken-Kerngeschäft" habe man dies beschlossen, teilte das Institut am Montag mit.

Die Käufer seien mit Robert Hübner und Michael Heinritzi "namhafte Immobilieninvestoren im süddeutschen und Kitzbüheler Raum". Über den Verkaufspreis und Transaktionsdetails wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Der Verwertungsprozess wurde im Vorjahr eingeleitet und konnte mit der Unterzeichnung des Vertrages am 7. Oktober abgeschlossen werden, hieß es seitens der Bank.

Unklar war vorerst noch, wer das Hotel betreiben wird. Laut Tiroler Tageszeitung hatte die Bank Austria im Zuge des Hotelverkaufs den Betreibervertrag mit den Austria Trend Hotels mit Wirkung Ende März 2017 aufgelöst. Zudem hätten die nunmehrigen Käufer im Zuge des Hotelkaufs auch Pläne gewälzt, auf dem Hotelareal knapp ein Dutzend neue Wohnungen für den freien Verkauf zu bauen.

Schloss im 15. Jahrhundert erbaut

Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Schloss Lebenberg wird bereits seit dem 19. Jahrhundert als Beherbergungsbetrieb verwendet und wurde in den 1960er-Jahren als Luxushotel ausgebaut. Seither gehörte das Gebäude der heutigen Bank Austria.

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