Wirtschaft atmedia
05/08/2014

Werbemarkt-Werte driften auseinander

atImmer deutlicher und größer wird die "Kluft" zwischen dem Werbedruck elektronischer Medien und jenem des Gesamtmarktes wie sie im Goldbach Electronic Media Index (GEMI) Austria abgebildet sind. Der Werbedruck elektronischer Medien setzt die bisherige, aufwärts weisende Entwicklungslinie fort. Der Gesamtmarkt verhält sich diametral und dessen Index-Kurve weist nach unten.

Die Bruttowerbespendings in den elektronischen Medien entwickelten sich im März 2014 so, dass dessen Übersetzung in die vorliegende Indexierung sich mittels zweier zusätzlicher Punkte ausdrückt. Der GEMI Austria erreicht 306 Punkte.

Diese Entwicklung umgelegt und integrierte in den Gesamtmarkt-Wert ergibt trotzdem einen Punkteverlust. Der Gesamtmarkt verliert einen Punkt auf das Februar-Niveau und sinkt auf 275 Punkte. Vorhandene methodische Einflüsse, wie etwa das Nachmelden von Medien, auf diese Indexierung werden bereinigt.

Was ist der "Treibstoff" des GEMI Austria-Wachstums? Die Bruttowerbespendings und der Werbedruck im TV stiegt im März wiederum am deutlichsten. Diese Investitionen ließen sich in drei Index-Punkte umrechnung. Der TV-Wert steigt auf 310 Punkte und erreicht das höchste Werbedruck-Niveau in der gesamten Ausweisung.

Kino und Online steigerten ebenfalls ihre Werbedruck-Niveaus. Kino erhöhte um zwei auf 120 Punkte. Online stieg um einen Punkt und erreicht den Wert 164. Aus der Mediagattung Radio weicht Werbedruck im Ausmaß von einem Punkt. Der Wert sinkt auf 141 Punkte.

Hier zeigt sich wie sich innerhalb des TV-Wertes, das Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlichem und privaten Fernsehen. Dass der Werbedruck der Privatsender höher und der Anteil am Index-Wert größer ist, da sich die Sender fast ausschließlich über den Werbemarkt refinanzieren, muss nicht explizit erwähnt werden.

Die grafische Darstellung des Online-Wertes zeigt die Werbedruck-Verteilung auf Display Advertising, das 85 Prozent Anteil am Werbedruck im März hatte. Elf Prozent entfielen auf Bewegtbild. Die restlichen vier Prozent auf Mobile und Response Advertising.

In den Außenwerbung-Wert fließen die Spendings von Plakaten, von als Street Furniture bezeichnetem Inventar, von Transport und Ambient Medien sowie Digital-Out-of-Home ein. Auf das letztgenannte Media-Segment der Außenwerbung entfallen, laut Goldbach Media, "über zehn Prozent der gesamten indizierten Außenwerbespendings".

Im März stagnierte diese Media-Gattung und ist wie schon im Februar mit 248 Punkten erfaßt. Die Außenwerbung ist nach TV jedoch der zweithöchste im GEMI Austria geführte Wert.

Auch der Direkt-Marketing-Wert stagniert und veränderte sich von Februar auf März nicht. Dieser geht mit 128 Punkten in den April.

Print verliert hingegen. Die Index-Kurve zeigt abwärts. Die Media-Gattung verliert an Werbedruck. Ein Punkt weniger bringt Print auf 246 Punkte. Und hält das Spending-Segment auf Flughöhe mit der Außenwerbung.

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