"Das andere Leben", "Filmschatz Österreich." Der Film thematisiert die Geschichte einer jungen Jüdin, die in den Jahren des Nationalsozialismus von ihrer Freundin versteckt, mit deren Papieren in einem Spital behandelt wird und dort stirbt. Damit verliert die Freundin ihre offizielle Identität. Vordergründig ist "Das andere Leben" ein spannendes Spiel mit der Identität, insgesamt aber ein erstaunlicher Beweis der Zivilcourage Alexander Lernet-Holenias, der das damals noch streng tabuisierte Thema der Judenverfolgung kurze Zeit nach dem Krieg literarisch aufgegriffen hatte. Das ambitionierte Filmstudio des Theaters in der Josefstadt, das allerdings nicht lange bestand, griff den Stoff auf und verfilmte ihn mit hervorrangenden Schauspielern des Hauses. "Das andere Leben" ist einer der ganz raren Zeugnisses der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Widerstand in den Jahren unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg.Im Bild: Aglaja Schmid, Robert Lindner. SENDUNG: ORF3 - FR - 07.12.2012 - 20:40 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung. Foto: ORF/Filmarchiv Austria. Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606

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ORF III
12/06/2012

Vergrabene Filmschätze Österreichs wiederentdeckt

Der Nachkriegsfilm "Das andere Leben" bildet den Auftakt zur Reihe "Filmschatz Österreich"

Das andere Leben“ von Rudolf Steinboeck aus dem Jahr 1948 zeigt die Geschichte einer jungen Jüdin, die in den Jahren des Nationalsozialismus von ihrer Freundin versteckt wurde: ein spannendes Spiel mit der Identität, aber auch ein erstaunlicher Beweis der Zivilcourage. Der Film ist eines der raren Zeugnisse der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Widerstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg – und deswegen am Freitag um 20.40 Uhr auf ORF III zu sehen. Als Auftakt zur Reihe „Filmschatz Österreich“. Für das – von Christiane Hörbiger ab 20.15 Uhr – präsentierte Projekt wurden österreichische Filme der Nachkriegszeit aus den Lagern des Filmarchivs ausgegraben und restauriert.
Am 14. Dezember folgt Hans Thimigs „Gottes Engel sind überall“ (1947) , eine Paraphrase des Chaplin-Klassikers „The Kid“ mit Attila Hörbiger, Susi Nicoletti und Paul Hubschmid; am 21. „Maresi“ (1948) mit Maria Schell.

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