© ORF/Petro Domenigg

Österreich-Tatort
03/03/2014

Starke Quote für "Tatort": 10 Mio. Zuschauer sahen "Abgründe"

Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser können sich mit ihrem jüngsten Tatort über starke Quoten freuen.

Auch ihr achter gemeinsamer Fall wurde zum Quotenbringer: 9,15 Millionen Zuschauer in Deutschland und 850.000 Österreicher sahen am Sonntagabend den jüngsten Fall des Wiener Ermittlerduos. In der Tatort-Folge "Abgründe" waren Moritz Eisner und Bibi Fellner einem Pädophilen-Ring auf der Spur und weckten Erinnerungen an den Fall Kampusch.

Damit erzielte der Wiener "Tatort" mit einem Marktanteil von 20,3 Prozent bessere Quoten als die Erstausstrahlung von "Ghost Rider" auf RTL oder "The Descendants" (sowohl auf ORFeins, als auch auf ProSieben). In Österreich konnte man sich sogar über einen Marktanteil von 27 Prozent freuen.

Bereits vergangenen September schalteten bei der heimischen Ausgabe der Krimi-Reihe 9,4 Millionen Zuschauer in Deutschland ein. Damals ermittelte das Duo im Umfeld bulgarischer Sexsklavinnen. Harald Krassnitzer begründet den Quoten-Aufwind mit dem "Mut, Themen anzugehen, über die wir uns früher nicht drübergetraut hätten. Wie weit kann man mit den Faktoren Brutalität und Realität gehen? Das sind Dinge, die wir in einem langen Prozess ausprobieren mussten. Dabei sind wir manchmal grandios gescheitert. Jetzt sind wir aber am Punkt."

Neuer Leichenrekord

Apropos Gewalt: Kommenden Sonntag ist dann wieder der bis dato erfolgreichste Ermittler in der 43-jährigen "Tatort"-Geschichte an der Reihe. Nach seinem actionreichen Einstand in Hamburg wird es Til Schweiger als Ermittler Nick Tschiller diesmal mit besonders vielen Leichen zu tun bekommen. Ganze 19 Tote wird es in der neuen Episode "Kopfgeld" (9. März, 20.15 Uhr, ORF 2) zu sehen geben. Bisheriger Rekordhalter mit 15 Leichen war der Wiener Fall "Kein Entkommen" vom 5. Februar 2012 mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser.
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