Wirtschaft atmedia
10/15/2013

Siemens Enterprise Communications wird Unify

intDas neue Markenversprechen und die Zukunftsvision des Unternehmens stecken ganz zuoberst in Unify, der Name, der nun Siemens Enterprise Communications ablöst und in einem anlaufenden Rebranding-Prozess mit neuen und zusätzlichen Inhalten gefüllt werden soll. Unter Unify soll ein technischer Kommunikationsdienstleister verstanden werden, der "eine neue Art, miteinander zu arbeiten" prägen will ohne gleichzeitig die bisherige Geschichte mit 170-jähriger Tradition und Innovationskultur im Rebranding- und Neupositionierungsprozess zu verlieren.

Im neuen Namen wie im Unternehmen steckt, wie es heißt, die Überzeugung, dass die "Kommunikations- und IT-Branche einen bedeutenden Wandel durchlebt" und dieser Paradigmen-Wechsel wirkt sich wiederum in einer "neuen Art des Arbeitens" aus. Dieser Wandel liefert wiederum die DNA der künftigen Marke Unify. Auf Produktebene stellt das Project Ansible den Wesenkern dieser Marke dar.

In der am 15. Oktober 2013 erfolgten offiziellen Marken-Migrationsvorstellung betont Unify-CEO Hamid Akhavan: "Wir blicken auf eine lange Siemens-Tradition zurück und die Verbindung zu unserer Herkunft als Innovator bleibt stark." Hier manifestiert sich ein spezifischer US-amerikanischer Umgang mit Geschichte und die Verbindung von Tradition mit Zukunft.

Unify reflektiert in einer gegenwärtigen und zukünftigen digitalen Kommunikationswelt mehr die universelle Vernetzung und Vernetzbarkeit. Zwar auch Universalität aber auch Oberflächlichkeit und Verwechslungsanfälligkeit. Die Prägnanz und Profiliertheit des Namens Siemens mit allen weiteren Werten wie klassischem, konservativem Unternehmergeist, Ingenieurstum sowie der sublimen Deutschness ist in der IT-Globalisiertheit mittlerweile weniger schick als in den vergangenen Jahrzehnten. Und hat sich scheinbar auch überlebt!

Das grundsätzlich positive an Unify ist, dass in den kommenden Wochen und Monaten und länger Kommunikationsanstrengungen unternommen werden müssen, um diese Migration über die Bühne zu bringen. Einer Business-to-Business-Brand gelingt dieser Wandel mit "geringerem" Aufwand schneller und leichter als dies Endkonsumenten-Rebrandings mit sich bringen.

Der Konzern avisiert eine "breit angelegte Marketingkampagne", in der dessen Vision und Marke kommuniziert wird. Der Media-Mix dieser Kampagne kombiniert Online-Werbung und Print-Insertionen in Wirtschafts-, Branchen- und Fachmedien in den Märkten Österreich, Deutschland, Großbritannien, USA und Brasilien.

Unify respektive Siemens Enterprise Communications entstand 2008 und ist ein Joint-Venture des Private Equity-Unternehmens The Gores Group und der Siemens AG.

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