Sieben Leichen zum Debüt: Til Schweiger in "Willkommen in Hamburg"

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Bilanz 2013
11/28/2013

Schweiger-"Tatort" hatte die meisten Leichen

Im Jahr 2013 gab es im "Tatort" weniger Leichen - bei mehr Folgen der TV-Krimis.

Im Jahr 2013 gab es 76 Leichen in 37 neuen "Tatort"-Folgen. Das sind weniger Tote bei mehr Fällen. Die höchste Leichendichte gab es bei den norddeutschen Krimis. Männer bilden die Mehrheit bei den Opfern wie bei den Tätern. Das sind die Ergebnisse der "Tatort"-Bilanz des Fanportals tatort-fundus.de.

Die "Tatort"-Spezialisten stellten weiters fest, dass Til Schweiger 2013 auf Anhieb den Leichen-Rekord schaffte. Sieben Todesfälle gab es in seinem vielbeachteten Debüt in "Willkommen in Hamburg", knapp gefolgt vom Bremer "Tatort" "Puppenspieler" mit sechs. Die "Tatort"-Fälle im hohen Norden erzielten überhaupt die größte Leichen-Dichte: Beim NDR waren es 2013 ingesamt 18 Leichen auf 5 Folgen verteilt (3,6 pro Folge). Beim "Tatort" von Radio Bremen gab es insgesamt 7 Leichen in 2 Folgen (3,5 pro Folge).

Österreich-"Tatort" zurückhaltend

Der Österreich-"Tatort", der 2012 mit 15 Leichen in "Kein Entkommen" einen neuen Allzeit-Rekord aufgestellt hatte, zeigte sich heuer zurückhaltender. Sechs Leichen in drei Folgen ergeben einen Quotient von 2 Leichen pro Folge.

Ein "Tatort" kam 2013 sogar ganz ohne Leichen aus: Die Folge "Machtlos" vom 6. Januar 2013.

Die 37 neuen TV-Krimis wurden von den Männern dominiert: In 54 Fällen war der Mörder männlich, in 21 Fällen war es eine Frau. Eine Person wurde von einer gemischt-geschlechtlichen Bürgerwehr in den Tod getrieben ("Feuerteufel", NDR). Bei den Opfern sieht es ähnlich aus: 53 Leichen (69 Prozent) waren männlich, nur 23 (31 Prozent) weiblich.

Für vier Todesopfer waren 2013 Ermittler verantwortlich: Nick Tschiller (Til Schweiger) erledigte gleich zu Beginn seines Einstands als Hamburger Kommissar drei Gangster mit der Dienstwaffe, auch der Frankfurter Kommissar Steier (Joachim Krol) musste zu selbiger greifen.

Häufigste Todesart

Weiters haben die Betreiber des Tatort-Fundus herausgefunden: Die häufigste Tötungsart war "erschossen" (23 Mal), elf Opfer wurden erstochen, sieben erschlagen, fünf erstickt, drei erdrosselt und drei sind nach Bewusstlosigkeit ertrunken. Die einzige Vergiftung wurde in München festgestellt ("Aus der Tiefe der Zeit").

Den schnellsten "Auftritt" einer Leiche gab es im Münsteraner "Tatort" "Die chinesische Prinzessin" 36 Sekunden nach dem Vorspann. 86 Minuten mussten die Zuschauer hingegen beim Bodensee-"Tatort" "Die schöne Mona ist tot" auf die erste Leiche warten.

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