Wirtschaft atmedia
10/10/2012

Questli gamifiziert Marken

chZehn Schweizer Brands, die Gamification-Plattform Questli und der Markt. Eine Dreifaltigkeit, die durch Kommunikation miteinander verbunden ist. Die Brands versuchen per Gamification die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für sich in Zielgruppen zu erhöhen. Drehscheibe für diese Gamifizierung ist Questli. Und die, für die Marken notwendige Kommunikation wird mittels Crowd Sourcing produziert. Die so entstehenden Marken-Kampagnen werden per Smartphones ausgeliefert.

Eine der zehn Marken ist der Ferienort Gstaad. Um diesen herum wurde ein sogenannter Brand Quest eingerichtet. Die Adressaten dieser auch als Quiz zu beschreibenden Kommunikation, bekommen Fragen zum Ort gestellt und erarbeiten sich die Antworten. Sie beschäftigen sich mit der jeweiligen Brand.

Für die Fragen ist wiederum ein Pool an Autoren verantwortlich. Die Mitglieder dieses Kreises wurden aufgrund ihres vorherigen Aktivitätsniveaus auf Questli und dem Durchlaufen verschiedener Level ausgewählt.

Die dahinter liegende Intention erklärt Questli-CEO Nicolas Berg: "Als Konsument glaube ich eher an eine Botschaft, die ich beim Spielen selber recherchieren und als richtige Quiz-Antwort markieren konnte, als an Werbung, die mich in ihrer herkömmlichen Erscheinungsweise abzulenken versucht."

Die Schöpfer der Brand Quests für die Marken heißen beispielsweise Knurd, Kilikina oder Felix1000000. Berg verrät, dass sie "zwischen 213 und 25 Jahre sind".

Kurzer Exkurs dazu: Es ist irgendwie symptomatisch für Marketing-Anstrengungen und die Wahrnehmung von Werbe-Agenturen, dass Konsumenten-Glaubwürdigkeit längst mehr zählt als in Berufen erworbene Kommunikationsexpertise.

"In der Tat fanden es Profis aus Werbeagenturen und von markenführenden Unternehmen clever, die Dramaturgie, Bilder und Tonalität eines Marken Quests jungen Amateur-Werbern zu überlassen", erklärt dazu Questli-Marketing-Manager Mario Götz.

Und das Geschäftsmodell im Falle von als offiziell deklarierten Brand Quests ist, dass "Markenpartner pro erfolgreich gespieltem Quest ein paar Franken bezahlen. Dafür erhalten sie von den mitspielenden Konsumenten je fünf Minuten Aufmerksamkeit, ein Facebook-Like oder sogar einen Check-in am Point-of-Sale", erklärt wiederum Questli-COO Stefan Steiner. Für die Quest-Autoren fällt "ein Taschengeld ab".

Die Gamificiation-Kampagne mit den zehn Schweizer Marken läuft bei Questli von Oktober bis Mitte Dezember 2012.

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