Wirtschaft atmedia
04/24/2014

Mobile-Shopping-Nutzung legt zu

atDie Reserviertheit und Zurückhaltung österreichischer Konsumenten gegenüber den Möglichkeiten über Smartphones und Tablets Einkäufe zu tätigen sinkt. Andererseits heißt das wiederum in der Diktion von MindTake Research, die das Online-Shopping-Verhalten im Markt einer eingehenderen Betrachtung unterzogen, das "Mobile Shopping auf dem Vormarsch" sei.

Der Alltag sieht, wie die Grafik zeigt, so aus, dass in Österreich grundsätzlich von PCs und Laptops im Web eingekauft wird. Würde hier der Laptop-Anteil herausgerechnet und als mobiles Endgerät in einem Mobile Shopping-Segment mit Smartphones und Tablets gebündelt werden, dann ergäbe sich ein durchaus anderes Bild.

MindTake fokussiert hier die M-Commerce-Betrachtung auf Smartphones und Tablets und weist sie als kleinen, vertrauensgewinnenden und wachsenden Anteil aus, der verschiedene Vorteile in sich birgt. Außerdem eruierte das Marktforschungsunternehmen, dass die Zurückhaltung Smartphones und Tablets als Kaufinstrumente einzusetzen sinkt. Das Tablet liefert hier nachweislich mehr Überzeugungsargumente und wird aller Voraussicht nach in Zukunft auch das weitaus wichtigere M-Commerce-Trägermedium sein als das Smartphone. Beispielsweise aufgrund der emotionalen Vermittlungsfähigkeiten von Produkten.

Ein weiterer Indikator für die E-Commerce-Entwicklung kann die Ausgabebereitschaft sein. Konsumentinnen und Konsumenten geben im mobilen Shopping bis zu 100 Euro aus, die derzeit eine Schwelle sowohl für das Angebotsniveau als auch für die Einkaufsbereitschaft darstellen. Die Mehrheit kauft nichts und erledigt die geplanten Online-Käufe lieber stationär. Woraus sich auch wieder Nutzungscharakteristika für die Endgeräte ablesen lassen.

Ein interessantes Phänomen weist MindTake für die Bezahlung aus. Digitale Einkäufe über Tablet, Laptop und PC werden mittels Kreditkarte bezahlt. Mit dem Smartphone getätige Käufe werden wiederum per Paypal, Moneybookers oder anderer Dienste abgewickelt. Woraus interpretieren lässt, dass hier Early Adopter am Werk sind.

MindTake befragte Konsumenten in Österreich auf ihr generells Online-Einkaufsverhalten. Und es zeigte sich, dass 38 Prozent in den letzten drei Monaten "bis zu vier Mal" und ein Viertel "bis zu neun Mal" einkauften und "ein Drittel sogar 10 und mehr Käufe im Netz" machten.

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