Hochzeit nach dem ersten Date

…
Foto: JEANETTE DIETL - FOTOLIA 53759213/Jeanette Dietl/Fotolia ProSiebenSat.1 hat die Rechte für "Married At First Sight" gekauft.

ProSiebenSat.1 hat die Rechte für "Married At First Sight" gekauft. Die Kandidaten heiraten Leute, denen sie das erste Mal begegnen.

Die Wedding-Planner und Heirats-Wettbewerbe im Fernsehen kennt man schon. Auch Promis, die ihre Hochzeiten exklusiv an einen Fernsehsender verkaufen, sind im deutschen Sprachraum ein Fernsehphänomen, das keinen Zuschauer übermäßig überraschen wird.

Anonyme Kandidaten

Würden Sie aber einen völlig unbekannten Menschen heiraten? Und das fürs Fernsehen? Bei „Married At First Sight“ dreht sich die ganze Handlung nur um diese Frage. In der Sendung, die in Dänemark auf DR3 zu sehen ist, treffen einander unbekannte Heiratswillige auf dem Standesamt, werden von Experten pärchenweise zugeordnet und lassen sich dann trauen.

Suche aufgegeben

Wohlweislich richtet sich die Sendung an Menschen, die abseits des Fernsehformats die Partnersuche bereits aufgegeben haben und die auf diesem Weg noch einmal ihr Glück versuchen wollen. Die Pärchen heiraten, gehen auf Hochzeitsreise und ziehen in Wohnungen, wobei sie vom Sender auf Schritt und Tritt verfolgt werden, ganz wie man das auch schon von „Big Brother“ und anderen Reality-Shows kennt. Die Macher selbst bezeichnen die Sendung als „extremes soziales Experiment“.

Deutschland zieht nach

Dass es die Show bald auch im deutschen Privatfernsehen gibt, verdanken wir der ProSiebenSat.1-Gruppe, die jüngst die Rechte an der Show erworben hat. Eine Sprecherin bestätigte dies am Montag: „Wir prüfen aktuell, wie wir dieses Programm inhaltlich in Deutschland umsetzen können“, erklärte sie.

Offen ist noch, wann und auf welchem ProSiebenSat.1-Sender das Format zu sehen ist. Die Rechteinhaber bei der Produktionsfirma Reda Arrow freuen sich auf den Schritt in den großen deutschen Markt: „Das wird bestimmt auch in Deutschland ein Experiment, das den Teilnehmern eine Reise zu sich selbst ermöglicht“, sagte Kreativchef Michael Schmidt zur Welt am Sonntag.

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?