Wirtschaft atmedia
03/06/2014

Markenführende die Medien-Unternehmen werden

intUm als Marke auch künftig erfolgreich sein zu können, müssen "Marken wie Medienunternehmen agieren". Diese Empfehlung kommt aus der UM PanMedia-Unit FastBridge, die sich wiederum auf eine UM-Studie zu Konsumenten-Bedürfnissen in sozialen Netzwerken stützt. Und die sich nicht wesentlich von bekannten menschlichen Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Beziehungen und Entwicklungsmöglichkeit unterscheiden.

Die wenig überraschende Erkenntnis dazu heißt, dass "sämtliche Aktivitäten im Social Web von menschlichen Bedürfnissen getrieben sind". Es ist deutlich erkennbar, wie Barbara Klinser-Kammerzelt, die FastBridge leitet, dass "Beziehung, Abwechslung, Anerkennung, Entwicklung und Lernen" für die in sozialen Netzwerken aktiven Menschen im Fokus steht.

Daraus folgt, dass Beziehungen Grundvoraussetzung für Empfehlungen, Abwechslung für Begehrtheit, Anerkennung für Loyalität und Wertschätzung sorgen sowie zeitliche Beteiligung gegen Unterstützung in der individuellen Entwicklung getauscht wird.

Auch wenn sie menschliche Grundbedürfnisse in der Online- nicht gravierend von der Offline-Welt unterscheiden, plädiert die Agentur aufgrund der Einflüsse und Effekte der technischen Entwicklungsdynamik zu einer konstanten und konsequenten Analyse der Konversationen und Interaktionen von Ziel- und Konsumentengruppen. Um die Motivation und deren Veränderungen, die hinter Aktivitäten in Netzwerken stecken, zu erkennen. Um wieder die Wirkung auf bekannte Online-Verhaltensmuster durch die Parallel-Nutzung von Medien und Endgeräten zu erkennen.

Aus der Erfüllung der eingangs skizzierten Grundbedürfnisse heraus sind Konsumenten in Österreich auch bereit sich in Marken-Communities zu integriern und an den durch spezifischen Eigenleben derartiger Gemeinschaften teilzunehmen. Sie folgen auch hier einem menschlichen Grundprinzip: sich Vorteile zu verschaffen.

Lassen sich das individuelle Gewinnstreben der Community-Mitglieder mit jenen einer Marke in Einklang bringen, entsteht eine Win-Win-Situation und findet eine Werte-Austausch statt, die für wechselseitige und durchaus langfristige Bindung sorgt.

Weshalb die "Marken von heute" sich zu den "Medien-Unternehmen von morgen" entwickeln sollen, bleibt dagegen unbeantwortet und läßt sich, wenn man den spezifischen Blickwinkel von Media-Agenturen betrachtet, auf gewisse Art interpretieren. Unter anderem dadurch, dass man das Verhältnis von Media-Agenturen zu Medien-Unternehmen von heute in die Beantwortung warum heutige Marken morgen Medien-Unternehmen sein sollen, berücksichtigt.

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