"Liebesg'schichten und Heiratssachen", Elizabeth T. Spira stellt Menschen auf der Suche nach neuen Beziehungen vor und begleitet sie bei der Partnersuche.Im Bild: Andi, 43-jähriger Großhandelskaufmann aus Kärnten, ist seit sechs Jahren verwitwet. Seine Frau war erst 36 Jahre alt, als sie starb und ließ ihn mit zwei Kindern zurück. Er trauerte lange, sie war «  meine Traumfrau. Die Kinder waren in einem schwierigen Alter. Durch sie musste ich weiterkämpfen. Gemeinsam haben wir es irgendwie geschafft. » Jetzt- da Sohn und Tochter fast erwachsen sind - fehlt ihm die Liebe. « Sie sollte fest im Leben stehen, finanziell unabhängig sein und eine eigene Bleibe haben. » Ehrlichkeit, Treue und Herzlichkeit stehen bei dem Kärntner an oberster Stelle. Und « sie muss sich was einfallen lassen, um mein Herz zu erobern. Ich bin Löwe von Sternzeichen, ein bisschen Pascha und nicht einfach zu handhaben. » SENDUNG: ORF2 - MO - 29.07.2013 - 20:15 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung. Foto: ORF/Giczy Media/Peter Giczy. Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606

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Liebesg’schichten und Heiratssachen
07/31/2013

Gegenwind für Flaggschiff

Die ersten Folgen der "Liebesg’schichten" liefen schwächer an als zuletzt.

von Philipp Wilhelmer

Es gibt so vül so ane Psychotanten, sog i mol. So ane brauch’ I net“, räsonierte der Kärntner Großhandelskaufmann Andi am Montagabend bei den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“. Auf Social-Media-Kanälen setzte es Proteste gegen den behäbig wirkenden Single, der im ORF-Sommerquotenflaggschiff nach einer „nicht faulen“ Frau suchte.

Sicherer Quotensieger

Das ist Teil des Spiels mit den Protagonisten von Elizabeth T. Spira. So sehr manche von ihnen auch polarisieren mögen, eines ist dem ORF mit der Sendung gewiss: Wann immer die „Liebesg’schichten“ laufen, sind sie Quotensieger, quer durch alle Sender. Da sei der Sommer noch so heiß und die Fernsehkundschaft noch so weit weg im Urlaub. Der Aufwärtstrend scheint mit der aktuellen Staffel aber vorerst gestoppt: Im Schnitt sahen die ersten vier Folgen von Staffel 17 nur 853.000 Seher. Das ist zwar sensationell und für die Konkurrenz nach wie vor unerreicht, markiert aber für Spira den Tiefpunkt der vergangenen vier Jahre.

Noch mehr dürfte den ORF schmerzen, dass der für die Werbewirtschaft relevante Marktanteil in der aktuellen Staffel nur bei 35 Prozent liegt – so tief wie noch nie in der Geschichte der Sendung.

„Positiver Ausreißer“

Im Vorjahr hatte Spira noch deutlich höhere Quoten eingefahren: Die ersten vier Folgen sahen rund eine Million bei einem Marktanteil von 40 Prozent. „Ein positiver Ausreißer“, argumentiert man dies im ORF.

Schließlich seien im Vorjahr auf ORFeins parallel die olympischen Spiele gelaufen, die „so manches Mal einen zusätzlichen Seherstrom“ für die „Liebesg’schichten“ auf ORF 2 gebracht hätten.

Auch 2011 lagen die Quoten höher als heuer: 894.000 sahen die ersten Folgen der Kuppelshow damals (Marktanteil: 36 %). 2010 waren es 939.000 (41 %).

Elizabeth T. Spira

Sie liefert mit den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ (montags um 20.15 Uhr, ORF 2) seit 1997 einen verlässlichen Sommerhit für den ORF. Für die Kandidaten führt die Sendung teils zum privaten Erfolg: Seit 1997 folgten 36 Ehen oder eingetragene Partnerschaften sowie drei Babys.

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