© IAB Europe - OnDevice Research

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06/08/2015

Lange Videos auf Smartphones schauen

Der Video-Konsum via Smartphones wird intensiver. Und auch Langformate mit mehr als fünf Minuten Dauer werden konsumiert.

Auf Smartphones werden immer mehr Videos und auch "regelmäßig lange Videoformate konsumiert". Der Mobile-Video-Nutzungszuwachs auf Smartphones würde 35 Prozent betragen. Diese Ergebnisse legt der Online-BranchenverbandIAB,die aus einer internationalen herrühren, vor. Die, in 24 Märkten, in denen derIABtätig ist,durchgeführte Studieergab, dass 36 Prozent der dortigen Online-Nutzer "täglich Videos" auf ihren Smartphones konsumieren, die "länger als fünf Minuten" sind. 58 Prozent schauen täglich kurzen Bewegtbild-Content auf Smartphones. Und in China werden ganze Filme und Serien auf den kleinen Screens geschaut.
DerIABverzeichnete den deutlichsten Nutzungsanstieg mobiler Videos in den USA und machte dort zuletzt fünfzig Prozent aus. Weitere Märkte folgen im Bereich 40 bis 49 Prozent. In Großbritannien wuchs dieser Konsum um, beispielsweise, 40 Prozent. Das heißt Einschränkungen im klassischen, linearen TV zur Folge. Laut Studie würden Chinesen um 37 Prozent weniger linear fernsehen. Und in 22 Prozent der Fälle läuft auf dem TV- und Smartphone-Screen parallel Bewegtbild-Content.
Der Zugang zu Bewegtbild-Content via Smartphone erfolgt, über alle 24 Märkte hinweg gerechnet, bei 48 Prozent der Nutzer via Apps. Streaming via Apps erreicht in Großbritannien bereits eine Wert von 63, in Brasilien 60 und in der Türkei 58 Prozent. Der auf diese Art konsumierte Content soll kostenlos und durch Werbung refinanziert sein. Mobile-Pay-TV und diesbezügliche Subskriptionsmodelle akzeptieren 33 Prozent der Chinesen. In weiteren IAB-Märkten wie Großbritannien, USA oder Australien reduziert sich diese Bezahl-Bereitschaft auf 25 Prozent und darunter.

Von den werberefinanzierten, kostenlosen Bewegtbild-Inhalten erwarten sich deren Nutzer, dass die darin integrierte Werbung in den jeweiligen Inhalt passt und irgendwo dazu in relevantem Zusammenhang steht. Ebenso wie die exakte Zielgruppen-Auslieferung über Targeting Relevanz hierfür hat.

Die wichtigsten Distributoren von Inhalten sind Video-Content-Provider wieYouTubeoder soziale Netzwerke über deren Empfehldynamiken. Video-Plattformen von TV-Stationen spielen in dieser Verteilung und Weitergabe an Konsumenten eine untergeordnete Rolle. Wichtigste Multiplikatoren-Quelle sind die Video-Konsumentinnen und -Konsumenten selbst. Die Sharing-Quote in den 24 IAB-Märkten beläuft sich auf 68 Prozent. Österreich hat, sowohl in der gesamten viralen Weiterverbreitung, wie auch in der Weiterverbreitungshäufigkeit zum internationalen Niveau Aufholbedarf.

Die Studie hat auch einen kleinen Schönheitsfehler. Und das ist die Fallzahl für die Befragung. Diese wird mit "200 pro Land" angegeben. Es geht auch um folgende Grundgesamtheit: Konsumentinnen und Konsumenten ab 16 Jahren, die Smartphones besitzen.

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