Werner Wutscher, Beirat und künftiger Gesellschafter von KochAbo.at (c: APA)
Wirtschaft atmedia
05/08/2012

KochAbo.at erweitert Gesellschafterkreis

atWerner Wutscher, von 2007 bis 2011 Mitglied des Vorstands und Chief Operating Officer von Rewe International, wird Beirat von KochAbo.at. Der derzeit, laut Eigenaussage, als Industrieberater aktive Wutscher wird auch Gesellschafter des Unternehmens. Über seinen Beteiligungsgrad gibt er keine Auskunft. Nur darüber, dass ihn das "Modell KochAbo.at" als Ganzes "begeistere".

Er gilt als "Nachhaltigkeitsexperte". Und mit diesen Kompetenzen im Rücken stärkt er den weiteren Auf- und Ausbau dieses Abo-Commerce-Start-ups. "Nachhaltigkeit ist ein Innovationsdriver und Innovation findet eher in den kleinen, flotteren Unternehmen statt", erklärte er am 8. Mai 2012 in Wien. Bei KochAbo.at sieht er die genannten Faktoren "ideal verbunden" und deshalb entschloss er sich, nachdem er sich über ein halbes Jahr mit jungen Unternehmen der Digital-Media-Branche beschäftigte, zum Einstieg.

Dass der Serial Entrpreneur Markus Wagner als Gesellschafter und CEO des Inkubators i5invest und Michael Ströck aus dem Bäckerei-Unternehmen Ströck als CEO von KochAbo.at an Board sind und für eine entsprechende Nachhaltigkeit in der Umsetzung des Geschäftsmodells an Board, hat Wutschers Einstiegsbereitschaft erhöht.

KochAbo.at, seit März operativ im österreichischen Markt aktiv, wurde vor etwa zwei Wochen aufgrund der ersten Kundenerfahrungen um eine "Veggie-Sackerl" erweitert. Wagner resümiert die ersten Wochen, die er als "extrem erfolgreich" tituliert, da das Angebot und das Produkt, wie er begründet, "sehr nahe am Bedarf von Konsumenten" und damit auch sehr nahe am Umsatz sei. KochAbo.at ist aus seiner Sicht, das "erste Start-Up, das sehr schnell sehr solide Umsätze erwirtschafte".

Deshalb werden auch bereits ganz konkrete neue Entwicklungsschritte gemacht, erklärt Ströck. Ab 4. Juni 2012 erweitert das Unternehmen seinen Vertriebsradius über Wien und das Umland des Bundeshauptstadt aus. Ströck: "St. Pölten, Linz und Umgebung, Wels sowie Salzburg und das Umland der Stadt werden dann beliefert." Die Produkte für diese innerösterreichische West-Expansion können ab 10. Mai 2012 bestellt werden.

Eines der wenigen, explizit genannten Ziel des Unternehmens ist, "bis Ende 2013 in den städtischen Regionen, flächendeckend, in Österreich das KochAbo.at-Sackerl auszuliefern". Zwei weitere Ziele lässt sich Ströck entlocken: das Unternehmen will 5.000 Sackerl pro Woche ausliefern und wird 2012 mit dem Erreichen der Profitabilitätsschwelle also Break-Even, erreichen.

Dieses betriebswirtschaftliche Ziel wird mit voraussichtlich acht Mitarbeitern erreicht werden. Ströck: "Die Kommissionierung der Ware also das Zusammenstellen der wöchentlich wechselnden Nahrungsmittel in den Sackerl wird ebenso wie die Logistik von externen Partnern, deren freie Ressourcen wir nützen, durchgeführt."

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