Wirtschaft atmedia
02/20/2009

Kapitalisiert aber nicht monetarisierbar

de // "Das Geld wird schon kommen", zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung Twitter-Mitbegründer Evan Williams. Sein Partner, der zweite Twitter-Gründer, Biz Stone, ergänzt: "Wir haben eine bahnbrechende Idee". Dazu gesellen sich explodierende Nutzerzahlen, begeisterte Investoren, die Twitter mittlerweile mit mehr als 55 Millionen US-Dollar Kapital ausgestattet haben und jede Menge Medien-Echo. Wie jenes in der FAZ: "Klingt nach Blase 2.0, ist es aber nicht." Der renommierten Tageszeitung reichen schon die Kapitalinfusionen der Investoren, um zu erklären, dass es sich um keine Blase handelt, obwohl, wie die FAZ schreibt, "Twitter faktisch keinen Umsatz und schon gar keinen Gewinn macht".

Und irgendwann kehren Williams und Stone auf der vergeblichen Suche nach einem neuen Geschäftsmodell wieder zur ungeliebten aber halt klassichen Refinanzierung durch Werbung zurück. Da hilft auch die FAZ-Begeisterung nichts.

FAZ.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 22)
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