RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Presse
12/02/2013

Journalistenausbilder feiern 35. Geburtstag

Das Kuratorium für Journalistenausbildung blickte in die Zukunft. RTL-Chefredakteur Kloeppel hielt die Festrede.

17.940 Teilnehmer in 1.084 Seminaren: So liest sich die Bilanz des Kuratoriums für Journalistenausbildung, das am Montag in Wien sein 35-jähriges Bestehen feierte. „Wir möchten Journalismus nicht krankreden, wir möchten ihn gesund sehen“, erklärte Geschäftsführerin Elisabeth Wasserbauer im Rahmen einer Festveranstaltung, bei der RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel einige Zukunftsthesen aufstellte.

Der Anchorman zeigte sich zu diesem Anlass und trotz der oft krisenhaften Stimmung der Medienbranche als Optimist. Dennoch fand auch er kritische Worte: „Journalismus kämpft um seine Existenzgrundlage, schon seit einigen Jahren und mit Sicherheit auch noch einige Jahre.“

Qualität setzt sich durch

Dies sei aber auch Gelegenheit, sich „die wichtigen und richtigen Fragen“ zu stellen: „Wo liegen unsere Stärken, was machen neue Player vielleicht besser und was ist der Wert unserer journalistischen Produkte?“ Durchsetzen werde sich am Ende des Tages aber jedenfalls Qualität, so Kloeppel.

Für Journalisten und Medieninhaber gleichermaßen gelte es, Marktnischen zu erkennen und ein „offenes Ohr für unsere Kunden“ zu haben. Erfolgsmodelle seien aber nicht zwingend von einer Plattform auf die andere eins zu eins übertragbar, wie Kloeppel zu bedenken gab. Wesentlich sei letztlich, unterscheidbar zu bleiben und „inhaltlichen Mehrwert“ zu liefern.

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