Wirtschaft atmedia
03/15/2013

Fleischlose Kunst

deVegetarierer und Veganer dürften keine Zielgruppe sein. Medien-Unternehmer dürften Menschen dieses Ernährungshabitus wegen ihres Hangs zu Spirituellem, Esoterischem, Industrie- und daher auch Wirtschaftsfeindlichkeit sowie Sparsamkeit suspekt sein. Denn Magazine die vegetarische Ernährung schön und ästhetisch inszenieren sind so gut wie keine vorhanden. Oder sie erscheinen in Verlagen wie Das Brennglas, machen Veganer- und Vegetarismus-Politik und werden von Anti-Fleisch-Fundis geschrieben. Burda macht eine Hochglanz-Versuch zur vegetarischen Ernährung namens Veggie

Um das Gelingen dieses Sonderheftes kümmert sich Burda Food.net und die Lust auf Genuss-Redaktion.

Veggie ist 148 Seiten Fleischlosigkeit für Genießer und Gourmets ohne Schranken im Kopf. Umrundet und ergänzt wird das Ernährungs- und Kochspektrum von adäquten Lebensstil-Tipps, die sich fast schon klischeehaft um Ausgleich, Entspannung und Wohlfühlen, Reisen sowie Wohn- und Dekorationsideen drehen. Daraus läßt sich dann logischerweise auch die Kernzielgruppe ableiten.

Veggie erscheint am 20. März 2013 erstmals und in einer Druckauflage von 100.000 Exemplare und zu einem Preis, der das Hochglanz-Produkt auch für Hardcore-Veganer interessant macht, und zwar 4,95 Euro.

Für Männer gibt es, einen erste durch Veggie so richtig zum ernährungsweltanschaulichen Widerpart gewordenen Titel aus Gruner+Jahrs norddeutschen Magazinstuben:

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