Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Larissa gibt den „Anti-Suárez“

Die neue „Die große Chance“-Jury hat ihre ersten gemeinsamen Auftritte absolviert.
Vier Personen sitzen oder stehen hinter einem Tisch und halten Daumen-hoch-Schilder.

Die Vorbereitungen für das Herbst-Event des ORF sind in vollem Gange. Sänger, Didgeridoo-Bläser oder eine neunjährige Irish-Tänzerin bevölkern die Rosenhügel-Studios und hoffen auf ihr Ticket für die Talenteshow, die ab 17. Oktober live gesendet wird. Die derzeit aufgezeichneten Castings sind ab 12. September auf ORFeins zu sehen.

Die neu zusammengestellte Jury wurde in ein „Team Weisheit“ (Peter Rapp, Petra Frey) und in ein „Team Wahnsinn“ (Larissa Marolt, Oliver Pocher) aufgeteilt, wie am Montag bei einem Pressegespräch erklärt wurde. Jedes Team darf gemeinsam seine Favoriten küren.

Rapp, der einzige Verbliebene aus der dritten Staffel, findet es „absurd“, einem „Team Weisheit“ zugeordnet zu werden und fühlt sich eher dazu veranlasst, nun in die Rolle des „Bad Boy“ zu schlüpfen. Denn Larissa Marolt – bei ihren Auftritten auf RTL noch als „Dschungelzicke“ verschrien – sei „in ihrer Art so lieb, dass sie eine Mörder-Beißhemmung hat.“ Jury-Neuling Pocher sieht die 21-jährige Kärntnerin daher als eine Art „Anti-Suárez“.
(Runterscrollen um weiterzulesen)

Bilder von den Castings

Eine Gruppe Tänzerinnen in karierten Hemden und Jeansshorts auf einer Bühne.

Vier Juroren sitzen vor einem Publikum an einem Tisch mit Tablets.

Vier Juroren sitzen vor einem Publikum in einer Fernsehsendung.

Vier Personen sitzen am Tisch und halten Schilder mit einem „Daumen hoch“-Symbol.

Ein junger Mann spielt Gitarre und singt vor einer großen Leinwand mit dem Bild einer Frau.

Das Basketballteam „Dunking Devils“ steht auf einer Bühne vor Publikum.

Ein Basketballspieler springt, um einen Dunking zu machen, während ein anderer zusieht.

Eine Frau in traditioneller indischer Kleidung tanzt.

Eine Sängerin steht auf der Bühne, während ein Kameramann sie filmt.

Ein Musiker mit Bart und Uniform spielt Gitarre vor einem roten Tiger-Banner.

Ein Mann mit Bart und Uniform spielt Gitarre und singt vor einem Schlagzeug.

Eine Gruppe von Frauen jongliert mit weißen Bechern auf einer Bühne.

Ein junger Mann turnt an einem weißen Luftakrobatiktuch.

Ein junger Mann sitzt auf einem Stuhl und spielt Gitarre vor Publikum.

Eine lächelnde Frau im Sari hält ein Mikrofon in der Hand.

Eine Frau steht auf einer Bühne vor einem Mikrofon und einem Publikum.

Eine Gruppe von sechs Personen posiert vor einem roten Hintergrund für ein Foto.

Eine junge Frau steht in einer Warteschlange und schaut auf einen Laptop.

Fünf Frauen trainieren auf Mini-Trampolinen vor einem „ORF eins“-Banner.

Ein Mann unterschreibt ein Dokument vor einem „Die Große Chance“-Banner.

Eine Menschenmenge steht an, wobei zwei junge Frauen im Vordergrund in die Kamera lächeln.

Eine ältere Frau mit Brille sitzt auf einer Bühne und spricht in ein Mikrofon.

Menschen füllen Anmeldeformulare für „Die große Chance“ aus.

Ein Mann mit Hut und Brille singt und spielt Gitarre auf einer Bühne.

Zwei Rapper treten auf einer Bühne auf.

Ein Mann und eine Frau posieren vor einem Plakat für „Die Große Chance“.

Ein Geiger und ein Keyboarder treten vor einem roten Bühnenhintergrund auf.

Eine junge Frau singt und spielt Gitarre vor dem Hintergrund von „Die grosse Chance“.

Mitfühlend

„Ich bin ein empathischer und mitfühlender Mensch“, meint Marolt. „Man muss schon eine gewisse Kälte haben, um jemandem ins Gesicht zu sagen: ,Es war nicht gut, komm’ nicht wieder.‘ Mittlerweile bin ich aber drin in dieser Rolle, bin direkter geworden. Ich hatte auch mit mir selbst zu kämpfen.“

Sängerin Petra Frey, die selbst als Zehnjährige bei der Vorläufer-Show ihr Casting abgebrochen habe, meint: „Die Chemie hat sofort gepasst. Bei Mädels weiß man ja nie, ob es Zickenalarm gibt, aber mit Larissa habe ich wahnsinnig viel Spaß.“

Pocher hebt hervor, dass nicht aufs Vorführen der Kandidaten gesetzt werde. „Wir hatten noch keinen lustigen Furzer hier. Die Leute können schon alle was. Selbst die unfreiwillig Komischen versuch’ ich mit einem sympathischen, gemeinschaftlichen Lachen gehen zu lassen.“

Öffentlich-rechtliche Vorgaben habe er nicht, er könne „voll reinhauen“. So polarisierend wie Vorgänger Sido wolle er es ohnehin nicht anlegen. Pocher: „Im Gegensatz zu ihm bin ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. Er hat sein Ding gemacht, ich mach’ meins. Aber ich kann auch jederzeit einem Journalisten auf die Fresse hauen“, spielt der deutsche Comedian im Scherz auf die Affäre Sido vs. Heinzl an.

Der Werdegang von Larissa

Kommentare