Wirtschaft atmedia
02/19/2009

Deus ex machina

de // Der gut beleumundete FAZ-Netzökonom Holger Schmidt lobt in seinem Blog die Online-Evolution der New York Times als Revolution. Ingredienzien der Laudatio: Jeff Jarvis zitieren; auf den Guardian, Blogbeiträge und Twitter-Feeds verweisen, um die Semantik der New York Times 2.0, die ab morgen online sein soll, zu erklären. Ergebnis der von Schmidt gepriesenen Revolution: die größtmögliche Reichweite, die Maßzahl für publizistischen Erfolg. Die, nicht nur bei der New York Times besonders virulente Gretchen-Frage nach den Erlösen, mit denen die Refinanzierung der Investitionen erfolgen soll, kann auch der Netzökonom nicht beantworten.

Schmidt liefert nur den Anhaltspunkt, dass die Umwandlung der Reichweite in Erlöse ein Problem darstelle. Denn das wäre die echte Revolution.

FAZ.net/Netzökonom
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