ATV checkt die Regierung - ohne Regierung

Am Punkt mit Sylvia Saringer…
Foto: Ernst Kainerstorfer Faktenchecker bei ATV: Am Punkt spezial widmet sich den Wahlversprechen der Regierungsparteien.

Der Privatsender durchleuchtet gebrochene Wahlversprechen. Die geplante Diskussionssendung findet jedoch nicht statt. Von der Regierung erklärt sich kein Mitglied bereit, am Format teilzunehmen.

Der private Faktencheck nach der Angelobung: ATV sieht sich in einer Sondersendung am Mittwochabend an, was aus den Wahlversprechen von vor wenigen Wochen geworden ist und lädt Journalisten dazu ein, das Programm Revue passieren zu lassen. Ab 21.55 Uhr sind dazu in „Am Punkt spezial“ der Meinungsforscher Peter Hajek und der Politikexperte Thomas Hofer am Wort. In der Sendung stehen die zehn wichtigsten rot-schwarzen Wahlversprechen des letzten Wahlkampfes im Mittelpunkt.

Die Themenpalette, die die Redaktion zusammengetragen hat, ist breit und bietet genügend Stoff für Analysen: Mindestlöhne, Reichensteuer, Arbeitsplätze, Bildungsreform, Verwaltungsreform, Pensionsreform, „neuer Stil“, Familien, keine neuen Steuern und die viel zitierte „Entfesselung“ stehen auf der Liste.

Talk mit Parteien geplatzt

Nach der Sendung hätte es die reguläre „Am Punkt“-Diskussion unter dem Motto „Angelobt – Startschuss in den Stillstand?“ geben sollen. Die Sendung musste jedoch kurzfristig abgesagt werden. Bis Mittwochmittag hatte sich kein Regierungsmitglied bereit erklärt, am Format teilzunehmen, wie es in einer Aussendung von ATV heißt.

In der Expertenrunde diskutieren unter anderem Meinungsforscher Peter Hajek, und Journalisten wie Daniela Kittner (KURIER), Anneliese Rohrer (Presse), Gernot Bauer (Profil), Michael Jungwirth (Kleine Zeitung), Kurt Kuch (News), Oliver Pink (Presse), Karin Strobl (Regionalmedien Austria) und Conrad Seidl (Standard).

(kurier) Erstellt am
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