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Arbeiterkammer
12/02/2013

Österreicher zahlen bei Drogerie-Produkten drauf

Ein Preisvergleich bei Cremen, Putzmittel & Co ergab atemberaubende Preisunterschiede zu Deutschland.

Der sogenannte "Österreich"-Aufschlag war bisher vor allem am Lebensmittel-Sektor ein Thema. Nach Ansicht der Arbeiterkammer (AK) sind auch bei Preisen für Drogerieprodukte drastische Unterschiede gegenüber dem Nachbarland Deutschland bemerkbar. Grund sei der mangelnde Wettbewerb hierzulande. Am Montag untermauerte die AK das mit einem neuen Preisvergleich: Münchner Drogerie- und Supermärkte sind demnach deutlich billiger als Geschäfte in Wien.

Creme um mehr als das Doppelte teurer

Die AK kaufte im Oktober in acht Super- und Drogeriemärkten in den beiden Städten 174 idente Produkte. In Österreich kostete der Warenkorb im Schnitt 770 Euro, in München 509 Euro. Wiener Supermärkte waren im Schnitt 60 Prozent teurer als bayrische, bei Drogeriemärkten kosteten die Cremen, Reinigungsmittel und Co. hierzulande 45 Prozent mehr. Den größten Unterschied machten die AK-Tester bei einer Gesichtscreme aus: In München kostete sie durchschnittlich 3,79 Euro, in Wien 9,56 Euro.

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