Wirtschaft 29.01.2015

AMS vermittelte im Vorjahr 520.000 Jobsuchende

Ein Viertel der Arbeitslosen war zuletzt zwischen drei und sechs Monaten auf Jobsuche. © Bild: KURIER/Gerhard Deutsch

Fast die Hälfte der Rückkehrer auf den Arbeitsmarkt waren 45 Jahre oder älter.

Trotz zunehmender Verschärfung am Arbeitsmarkt konnte das AMS die Zahl der vermittelten Jobsuchenden nahezu konstant halten. 519.026 Arbeitslosen gelang 2014 die Rückkehr in den Arbeitsmarkt, um 2.734 Personen oder 0,5 Prozent weniger als 2013. In Wien, Salzburg und Tirol stieg die Zahl der Rückkehrer sogar an.

69 Prozent der Arbeitslosen fanden innerhalb von drei Monaten wieder einen Arbeitsplatz. Für 23 Prozent dauerte die Jobsuche drei bis sechs Monate, für sieben Prozent bis zu einem Jahr", sagt AMS-Vorstand Johannes Kopf.

"Diese Zahlen widerlegen das Vorurteil, dass ältere Menschen überhaupt keine Chancen mehr am Arbeitsmarkt hätten."

45 Prozent der Jobsuchenden, die im Vorjahr die Rückkehr in den Arbeitsmarkt geschafft haben, waren 45 Jahre oder älter. "Diese Zahlen widerlegen das immer wieder gehörte Vorurteil, dass ältere Menschen überhaupt keine Chancen mehr am Arbeitsmarkt hätten. Insgesamt 233.979 Über-45-Jährige fanden 2014 wieder einen Job, das waren um 7.023 oder 1,4 Prozent mehr als noch 2013", so Kopf.

Nach Ausbildung betrachtet fanden mehr arbeitsuchende Menschen mit akademischer Ausbildung (plus 9,5 Prozent) und höherer Ausbildung (plus 4,6 Prozent) eine neue Beschäftigung. Die Beschäftigungsaufnahmen von Personen mit Pflichtschulausbildung gingen im Vorjahr weiter zurück (minus 2,4 Prozent).

Erstellt am 29.01.2015