Zu viele Normen im Wohnbau treiben Preise hoch

Der Ziegel als persönliche Visitenkarte für den We
Foto: (C) Wienerberger Ziegelindustrie GmbH  

Durch Reformen könnten Wohnbauten rascher und kostengünstiger errichtet werden.

Die Wohnbauförderung muss wieder jenen zugute kommen, die sie wirklich brauchen, meint Jörg Wippel, Geschäftsführer des Bauträgers wvg. Anlässlich der diesjährigen Baukulturgespräche in Alpbach, die Wippel vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat, regte er zum Umdenken an: "Die untersten Einkommensbezieher werden mit den Fördermitteln am wenigsten erreicht." Damit sich das ändert, könnten zum Beispiel die Einkommensgrenzen gesenkt werden.

"Es wird nicht ausreichen, im Rahmen des Finanzausgleichs wieder die Zweckwidmung der Wohnbauförderung festzuschreiben", sagt Wippel. Seit der Aufhebung im Jahr 2008 wurden Fördergelder etwa auch zum Bau von Kindergärten und Straßen verwendet. Dadurch bleibt weniger für den Wohnbau. Vielmehr müssten die überbordenden Normen und Richtlinien entrümpelt werden, so Wippel. Dann könnten Wohnbauten rascher und kostengünstiger errichtet werden – was auch die Wohnungspreise erschwinglicher machen würde.

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?