Autobauer wie BMW profitieren von der Nachfrage in Schwellenländern; viele Analysten raten zum Kauf der Aktie

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Gewinnchancen
11/18/2013

Aktien bleiben weiter erste Wahl

Die Börsen sollten 2014 den konjunkturellen Aufschwung zu spüren bekommen

von Robert Kleedorfer

Aufatmen an den Börsen: Janet Yellen, designierte Nachfolgerin von US-Notenbankchef Ben Bernanke, stellte vor einigen Tagen klar, dass sie die ultra-lockere Geldpolitik ihres Vorgängers bis auf Weiteres fortsetzen werde. Die Fed kauft monatlich US-Staatsanleihen in Höhe von 85 Milliarden Dollar (63 Mrd. Euro) auf. Diese enorme Geldmenge will irgendwo investiert werden. Der Aktienmarkt ist angesichts der dauerhaft tiefen Geldmarktzinsen dabei erste Wahl.

Zwar hat Yellen auch betont, dass dieser Weg nicht ewig beschritten wird, doch noch ist die US-Wirtschaft nicht stark genug, dass diese Geldquelle abgedreht werden kann. Daher sollten Aktien weiterhin die beste Entwicklung zeigen. Hinzu kommt noch ein Faktor. „Sollte sich der globale Konjunkturausblick weiter stabilisieren und der Aufschwung in den Unternehmensbilanzen ankommen, könnte noch einiges Potenzial gehoben werden“, so Philipp van Hove, Portfoliomanager der deutschen Investmengesellschaft Hansainvest. „Daher bin ich zuversichtlich für 2014.“

Cindy Sweeting, Director of Portfolio Management der Templeton Global Equity Group, sieht die größten Ertragschancen in Europa. „Hier gibt es zwar keine so interessanten Schnäppchen mehr, die Region wirkt aber nach wie vor attraktiv, vor allem im Vergleich zu den USA und Japan.“ In den Schwellenländern wiederum sei der einheitliche Boom vorbei, Anleger sollten vermehrt differenzieren. Vor allem in China sei die Aufholjagd an ihre Grenzen gestoßen.

Autowerte top

In Europa verzeichneten seit dem Jahreswechsel Autoaktien mit plus 30 Prozent die größten Kursgewinne. Mittlerweile sind alle 18 Branchen im Euro-Stoxx-Index, der die Aktien der größten Konzerne des Euroraums enthält, in der Gewinnzone. „Von mehrheitlich enttäuschenden Zahlen zum dritten Quartal haben sich die Investoren kaum irritieren lassen“, so Harald Schoder, Experte der RLB NÖ-Wien. Die nach wie vor moderaten Kursniveaus in Europa würden zum Einstieg verlocken.

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