Abercrombie & Fitch hat stark an Glanz verloren.

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Textil
08/29/2014

Abwärtstrend: Abercrombie & Fitch streicht Logo

Es läuft derzeit schlecht für die US-Modefirma. Eine neue Markenstrategie soll helfen.

Für die US-Modefirma Abercrombie & Fitch lief es schon einmal besser: Nach einem enttäuschenden zweiten Quartal und einem Absturz des Aktienkurses wird nun die Markenstrategie geändert. Unternehmenschef Mike Jeffries kündigte an, das berühmte Logo auf den Kleidungsstücken - die Abkürzung A&F oder der kleine Elch - werde verschwinden.

In der Kollektion für den nordamerikanischen Markt für Frühling und Sommer "verzichten wir fast vollständig auf Kleidungsstücke mit einem Logo", sagte Jeffries. Die Läden weltweit werden den Namenszug aber weiterhin tragen. Jeffries verfocht lange die Überzeugung, das Logo sei wichtig für die Identität der Firma, zu der auch die Marke Hollister gehört. Nun gab er doch nach.

Abercrombie & Fitch, 1892 gegründet, war bei Schülern und Studenten in den USA lange eine angesagte Marke. Zuletzt sank sie aber in der Gunst - Kleidung der großen Ketten wie H&M und Zara gilt als modischer und besser kombinierbar und ist günstiger. Zudem sorgte Jeffries vor einigen Jahren mit der Äußerung für Kritik, die T-Shirts und Jeans seien nur für "coole, gut aussehende Leute gedacht", man führe extra keine Stücke für dicke Leute.

Die Firma ist seit 2007 in Europa, in den USA hat Abercrombie & Fitch 836 Filialen, im Rest der Welt 161.

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