Wirtschaft
26.02.2015

3300 Elektroautos in Österreich

Alternative Antriebssysteme spielen in Österreich noch kaum eine Rolle.

Fast 6,5 Millionen Fahrzeuge, davon 4,69 Millionen Pkw, sind in Österreich zugelassen. Im Vorjahr ist der Kfz-Bestand erneut um 1,3 Prozent gestiegen, geht aus Daten der Statistik Austria hervor.

Nach wie vor ein Randthema sind alternative Antriebssysteme. Lediglich 3386 reine Elektroautos sind bisher in Österreich zugelassen. Etwas mehr, nämlich 12.232, sind es bei den Benzin/Elektro-Hybridfahrzeugen. Insgesamt lag der Anteil an E- und Hybrid-Autos bei 0,4 Prozent.

Erdgasbetriebene Pkw wurden laut Statistik in Summe 2397 registriert, mit Flüssiggas-Antrieb befand sich nur ein einziger Pkw im Bestand. So genannte bivalente Benzin/Erdgas-Pkw waren 1.865 unterwegs, Benzin/Flüssiggas-Pkw gerade einmal 278. Auch Wasserstoff-Brennstoffzellen sind noch kein Thema. Lediglich drei Pkw sind derzeit zugelassen.

Motorisierungsgrad

Den höchsten Pkw-Motorisierungsgrad wies im Vorjahr das Burgenland mit 640 Stück pro 1000 Einwohner auf, gefolgt von Niederösterreich (627), Kärnten (613), Oberösterreich (608), der Steiermark (585), Salzburg (546), Vorarlberg (526) und Tirol (520). In Wien lag der Motorisierungsgrad aufgrund der guten öffentlichen Verkehrsanbindungen bei lediglich 381 Pkw - österreichweit kamen im Schnitt 547 Pkw auf 1.000 Einwohner.

Markenranking

Im Markenvergleich verzeichneten Skoda, BMW und Audi die größten Zuwächse, während Opel und Toyota Rückgänge verkraften mussten. Die genauen Zahlen: VW (967.881 Stück; +1,3 Prozent), Audi (349.925; +3,3 Prozent), Opel (326.194; -2,2 Prozent), Ford (276.174; +0,3 Prozent), BMW (243.781; +4,2 Prozent), Mercedes (234.463; +1,5 Prozent), Skoda (231.687; +4,5 Prozent), Renault (216.368; -1,9 Prozent), Peugeot (201.319; -0,6 Prozent) und Toyota (180.174; -2,0 Prozent).