Wie man mit einer falschen Krankmeldung durchkommt

I can only take so much
Foto: Getty Images/laflor/iStockphoto Symbolbild

Eine Befragung von 1000 britischen Angestellten hat ergeben, wann die beste Gelegenheit ist, sich eine Auszeit zu nehmen, ohne wirklich krank zu sein.

Im Krankenstand sein, ohne wirklich krank zu sein, und ohne, dass es der Chef merkt? Das kann offenbar funktionieren. Eine Umfrage des britischen Halspastillen-Herstellers Fisherman's Friend unter 1000 Angestellten brachte in Großbritannien diesbezüglich spannende Erkenntnisse. Der ideale Zeitpunkt, um sich unauffällig krank zu melden, obwohl man eigentlich kerngesund ist, ist demnach an einem Montagmorgen im Februar. Wer seinen Chef persönlich zwischen 8:01 und 8:30 Uhr anruft und nur einen Tag krank feiert, habe die größten Chancen damit durchzukommen, ohne dass jemand Verdacht schöpft, zitiert die Sun aus der Studie.

Was neben der gewonnenen Freizeit bleibt: ein schlechtes Gewissen, natürlich. So richtig genießen kann man den falschen Krankenstand nicht. Acht von zehn "kranken" Angestellten plagten laut Studie den halben Tag Schuldgefühle. Jeder zehnte geht am Nachmittag doch noch zur Arbeit, 39 Prozent der Befragten erledigen Arbeit von zu Hause aus.

Übrigens: Sich trotz Krankheit nicht krank zu melden, sorgt garantiert für Unmut am Arbeitsplatz. Wie eine Umfrage des deutschen Statistik-Portals Statistika in Zusammenarbeit mit dem britischen Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov vergangenes Jahr ergab, nervt das viele Kollegen nämlich ganz gewaltig (mehr dazu hier).

(kurier / pama) Erstellt am
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