Kürbisse haben im Herbst (September, Oktober, November) Saison.

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Warum Sie jetzt Kürbisse essen sollten
09/27/2016

Warum Sie jetzt Kürbisse essen sollten

Viele verbinden den Herbst geschmacklich mit dem Kürbis. Warum die Kulturpflanze aus Süd- und Mittelamerika gut für die Gesundheit ist, erfahren Sie hier.

Kürbisse bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kürbisgewächse und zählen botanisch eigentlich zu den Beerenfrüchten. Die unterschiedlichen Sorten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Form, Farbe und Größe (manche Kürbisse bringen bis zu 100 Kilogramm auf die Waage), sondern auch hinsichtlich ihres Geschmacks. Von nussig über fruchtig bis hin zu süßlich ist da alles mit dabei. Zu den bei uns beliebtesten Speisekürbissen zählen unter anderem der Hokkaido, der Muskatkürbis, der kleine Patisson, der Zentner, Sweet Dumplings, Butternut-Kürbisse und der Spaghetti-Kürbis.

Das Fruchtfleisch

Das Fruchtfleisch des Kürbisses stark wasserhaltig (90 Prozent). Beim Kaloriengehalt gibt es zwischen den verschiedenen Sorten zwar deutliche Unterschiede (Moschus-Kürbis: 19 kcal/100 g - Hokkaido-Kürbis 67 kcal/100 g), generell ist der Kürbis jedoch sehr kalorienarm. Der Kohlenhydratgehalt ist gering, der Zuckeranteil ebenfalls. Im Fleisch verbergen sich viele Mineralien wie Kalium, verdauungsfördernde Ballaststoffe, Folsäure, Carotinoide, Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Das enthaltene Beta-Carotin wird vom Körper zu Vitamin A verarbeitet, wirkt entzündungshemmend und schützt die Zellen vor freien Radikalen.

Der Kürbis kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe demnach zur Stärkung des Immunsystems und dem Schutz vor Augenkrankheiten, Krebs, Alzheimer oder Rheuma beitragen.

Der Kürbis gehört außerdem zudem zu den basenbildenden Gemüsesorten und ist daher enorm bekömmlich. Wegen des hohen Wassergehalts und des geringen Natriumanteils wird Kürbis bei der Behandlung von Bluthochdruck sowie Blasen- und Nierenleiden häufig als Basis für Diätspeisen eingesetzt.

Die Kerne

Die Samen der Kürbisse sind aufgrund ihres hohen Ölgehalts sehr nahrhaft. Daraus ergibt sich auch ein relativ hoher Kaloriengehalt. Die Kürbiskerne schlagen mit etwa 565 kcal pro 100 Gramm zu Buche. Das Fett, welches in den Kernen enthalten ist, besteht jedoch aus wertvollen Mineralien, Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren. Letztere tragen erwiesenermaßen zur Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos bei.

Das Öl

Das schmackhafte, dunkle Öl, welches aus den Kürbiskernen gewonnen wird, gilt als Spezialität. Pro 100 Milliliter hat es einen Kaloriengehalt von 879 kcal. Das in der Regel aus der Steiermark stammende "schwarze Gold" ist reich an ungesättigten Fettsäuren (siehe Kürbiskerne) und eignet sich zum Verfeinern von Salaten. Um die enthaltenen Nährstoffe nicht zu zerstören, sollte es nicht erhitzt werden.

Achtung: Bitter schmeckende Kürbis(-gerichte) sollten nicht verzehrt werden. Die hinter der Geschmacksveränderung steckenden Bitterstoffe Cucurbitacine sind nämlich extrem giftig. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

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