Bei Hunger meldet er sich mit dem typischen Magenknurren.

© Getty Images/iStockphoto/baona/iStockphoto

Warum der Magen bei Hunger knurrt
11/13/2017

Warum der Magen bei Hunger knurrt

Bei Hunger knurrt der Magen. Aber warum eigentlich?

Er gluckert, grummelt und gluckst: Oft erinnert uns erst das laute Knurren in der Magengegend daran, dass man seit Stunden Hunger hat. Erkl√§rt ist das Ph√§nomen "Magenknurren" relativ schnell. Und zwar befindet sich nach einigen Stunden ohne Nahrungsaufnahme viel Luft im Magen. Das Organ wird also zum Hohlraum, in dem sich Ger√§usche optimal ausbreiten k√∂nnen. "Wenn aber der Magen √ľber mehrere Stunden keine Nahrung bekommen hat, entwickelt er sich zum Klangk√∂rper", erkl√§rt Berndt Birkner, Gastroenterologe und Vertreter des Berufsverbands Deutscher Internisten gegen√ľber der Apotheken Umschau.

Wie "Magenmusik" entsteht

Angeregt wird der "Klangkörper" durch Bewegungen des Magen-Darm-Trakts. Diese Bewegungen werden erzeugt, wenn sich Verdauungsorgane und Speiseröhre zusammenziehen und ausdehnen, wie Birkner erläutert. "Wenn nun nichts anderes mehr im Magen ist und sich dessen Wände weiter zusammenziehen und wieder erschlaffen, gerät diese Luft ins Schwingen, ganz ähnlich wie wenn man in ein Horn bläst." Das ergibt dann dem Experten zufolge die "Magenmusik" - den knurrenden Magen.

ein ActiveCampaign Newsletter Widget Platzhalter.

Wir w√ľrden hier gerne ein ActiveCampaign Newsletter Widget zeigen. Leider haben Sie uns hierf√ľr keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte ActiveCampaign, LLC zu.

Jederzeit und √ľberall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare