Wellness
16.02.2018

Das ist die beste Alternative zum Fitnesscenter

Wer keine Zeit fürs Fitnessstudio hat, sollte Sport in den Alltag integrieren.

Dass Stiegensteigen gut für die Fitness ist, ist bekannt. Logisch: Wer regelmäßig die Stiege statt der Rolltreppe benutzt, stärkt den Kreislauf und verbraucht Kalorien. Wie sehr diese tägliche kleine Anstrengung Frauen nach den Wechseljahren gut tut, zeigt jetzt eine Studie, die in der Fachzeitschrift Menopause veröffentlicht wurde, die von der North American Menopause Society herausgegeben wird.

Um herauszufinden, wie Stiegensteigen die Gesundheit von Frauen nach den Wechseljahren beeinflusst, nahmen Koreanerinnen, die alle an Bluthochdruck litten, an einer Studie teil. Die älteren Damen bekamen die Aufgabe, sich im Treppensteigen zu üben – während zwei Wochen waren sie jeweils vier Tage aktiv und schafften dabei, zwei bis fünf Mal 192 Stufen zu meistern.

Mehr Kraft in den Beinen

Das hatte positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Studienteilnehmerinnen: Die sportliche Aktivität führte zu einer geringeren Steifheit der Arterienwände, zu einer Verringerung des Blutdrucks und zu mehr Kraft in den Beinen.

Hintergrund: In den Wechseljahren kommt es bei Frauen zu einem Östrogenmangel und sie sind anfälliger für Gefäß- und Muskelprobleme.

Die gleichen Effekte wurden bereits zuvor bei anderen Frauen belegt, die regelmäßig Aerobic oder Krafttraining machten. Allerdings sind für viele die Barrieren groß, den Sport auch langfristig durchzuziehen – Hinderungsgründe sind Zeitmangel, zu wenig Trainingsmöglichkeiten oder einfach fehlendes Geld. Deshalb waren die Forscher auf der Suche nach einer Aktivität, die die Seniorinnen besser in ihren Alltag integrieren können. Tägliches Stiegensteigen lag da nahe.