Um etwas leisten zu können, braucht das menschliche Gehirn Futter.

© Todor Tsvetkov/istockphoto

Brainfood: Futter fürs Gehirn
10/02/2016

Brainfood: Futter fürs Gehirn

Wie man der Konzentration und Gehirnleistung genussvoll auf die Sprünge helfen kann.

Generell gilt, dass man sogenanntes Brainfood, also Nahrungsmittel, die sich günstig aufs Gehirn auswirken, nicht auf Vorrat essen kann. Stattdessen muss die kontinuierliche Versorgung durch regelmäßige Mahlzeiten und eine ausgewogenen Ernährung gewährleistet werden. Neben einem vollwertigen Frühstück muss der Körper also auch über den restlichen Tag hinweg mit Nährstoffen versorgt werden.

Nahrungsmittel, die gut fürs Gehirn sind:

Vollkornbrot, Haferflocken & und Gemüse

Damit das Gehirn auf Hochtouren arbeiten kann, braucht es Energie. Die kann man dem Körper kurzfristig, beispielsweise in Form von Traubenzucker, oder langfristig, durch komplexe, langkettige Kohlenhydrate, zuführen. Komplexe Kohlenhydrate werden vom Körper nach und nach in ihre Bestandteile aufgebrochen - die dadurch entstehende Energie wird also über einen längeren Zeitraum freigesetzt. Das sichert wiederum dauerhaftes Konzentrationsvermögen und sorgt dafür, dass wir auf zack bleiben. Vollkornprodukte, Haferflocken, Kartoffeln, Gemüse (Brokkoli, Spinat, etc.) und Obst (Avocados, Birnen, Erdbeeren, Äpfel, etc.) sind also ideales Brainfood.

Nüsse, Trockenfrüchte & Fisch

Neben den Kohlenhydraten sind auch Fette gute Energielieferanten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wirken sich zudem positiv auf den gesamten Organismus aus, indem sie unter anderen den Gesamtcholesterinspiegel senken, den Zellaufbau fördern und den Fettstoffwechsel regulieren. Zu den besonders gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen die Omega-3-Fettsäuren. Sie spielen auch bei der Aufrechterhaltung der Gehirnleistung eine wesentliche Rolle. Nüsse, Trockenfrüchte, Sojaöl, Leinöl, dunkelgrünem Blattgemüse, Rapsöl, Walnussöl und fettreicher Fisch (Makrele, Lachs, Thunfisch) sind gute und schmackhafte Lieferanten.

Eier, Hühnerfleisch & andere Eiweißquellen

Auch Proteine dürfen nicht fehlen. Sie sorgen dafür, dass der Informationsfluss im Gehirn reibungslos klappt. Die in den Eiweißmolekülen enthaltenen Aminosäuren agieren als Neurotransmitter und sorgen dafür, dass die Informationen schnell von einer Zelle zur nächsten gelangen. Neben Eiern, Hühnerfleisch und Milchprodukten gibt es auch zahlreiche pflanzliche Eiweißlieferanten. Diese finden Sie hier.

Vitamine & Mineralstoffe

Auch Vitamin B und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium und Zink sind förderlich. Vitamin B kann aus Vogerlsalat, Sesam, Grünkohl, Putenfleisch, Sonnenblumenkernen, Linsen und Bananen bezogen werden. Um möglichst viele Mineralstoffe über die Nahrung aufzunehmen, sollte man industriell verarbeitete Speisen meiden. Auch Weißmehl enthält, im Gegensatz zu Vollkornmehl, wenig Mineralstoffe. Frisches Obst und Gemüse, egal ob im Ganzen oder als Smoothie genossen, sind hingegen ideale Mineralstofflieferanten.

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