Truthahn Haxln mit Orangen-Speck-Kohl

Truthahn
Foto: flickr/ CC-BY pink sherbet

Heidi Strobl verrät ihre "Schmalspur-Schnell-Version" eines Klassikers.

ZUTATEN

für 4 Personen

2 Truthahn/Puten-Oberkeulen
frischer Rosmarin
scharfes Paprikapulver
4 kleine Topinambur
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl, Salz
etwas Wurzelwerk

1 Kohlkopf
1 Zwiebel
2 EL Butter
50 g Bauchspeck-Würfel
2 Bio-Orangen
Pfeffer
gemahlener Koriander
Muskatnuss

8 Walnusskerne
100 ml Geflügelsuppe
1 nussgroßes Stück Butter
1 Prise Zucker
1 Spritzer Tabasco

Schwierigkeitsgrad: 3 von 3 Punkten
Zubereitungszeit: 70 Minuten
Preis: 2 von 3 Punkten
Kalorien: ca. 660 kcal/Person

Zubereitung:

Brust ist mir zu fad, Keulenfleisch bleibt schön saftig. Truthahn kaufe ich allerdings nur von verlässlichen Produzenten, am liebsten bio.

Knochen mit einem scharfen Messer herauslösen, mit Wurzelwerk (Karotte, gelbe Rübe, Sellerie, Lauch) und Gewürzen zu ein wenig Suppe kochen (für die Nüsse). Fleisch innen und außen salzen, jeweils einen Rosmarin-Zweig einlegen, mit Spagat zusammenbinden. Haut mit Paprikapulver einreiben. In einer Pfanne in Öl anbraten, die ungeschälte, angequetschte Knoblauchzehe, einen Zweig Rosmarin und die abgebürsteten Topinambur dazulegen, im Rohr zu Beginn bei 200°C, nach 10 Minuten bei 170°C braten, insgesamt 1 Stunde. Immer wieder übergießen.

Vom Kohlkopf die Blätter ablösen, den Mittelstrunk rausschneiden, Blätter in feine Streifen schneiden. Orangen waschen, von einer die Schale abreiben, beide filetieren. Zwiebel schälen und fein schneiden, zusammen mit den Speckwürfeln in Butter anschwitzen. Kohl, Orangenschale, die Hälfte der Orangenfilets und den entstandenen Saft dazugeben. Mit etwas Wasser oder Geflügelsuppe aufgießen, 3-4 Minuten zugedeckt dünsten. Deckel weg, Saft etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss und Koriander würzen, die Filets der zweiten Orange locker unterheben.

Geflügelsuppe mit Butter und Zucker aufkochen, Tabasco dazu, Nüsse rein, so lange köcheln bis die Flüssigkeit verdampft ist. Fleisch in Scheiben schneiden, mit Kohl, Topinambur und Nüssen anrichten.

Weintipp: kräftiger Chardonnay

Bereits als junger Teenager schrieb sie in ihr Tagebuch: "Ich muss unbedingt Schauspielerin werden. Ich muss!"   Ihre Rolle als "Sissi" (1955-1957) machte sie groß. Und dennoch versuchte sie ihr Leben lang, sich von diesem Image zu lösen. Romy Schneider 1955 mit Schauspiel-Kollegen Karlheinz Böhm. Als Ehrung für den Film "Mädchenjahre einer Kaiserin" bekommt sie in München diese Postkutsche überreicht. Heute existiert sogar ein Preis, der ihren Namen trägt: die KURIER ROMY. In dem Film "Mädchen in Uniform" (1958) gibt Romy Schneider die pubertär-lesbische Internatsschülerin Manuela von Meinhardis. Ab den 1960er Jahren lebte und arbeitete die Schauspielerin vor allem in Frankreich. Romy Schneider (1965) im Alter von 27 Jahren. Als Alain Delon sie 1964 verließ, unternahm sie einen Suizidversuch. Zwei Jahre später heiratete sie den Theaterregisseur Harry Meyen, mit dem sie einen Sohn bekam.  Im Bild: "Schrei nicht" wurde 1969 in London gedreht. Wundervoll in "Der Swimmingpool" (1968) an der Seite von Alain Delon. Dem französischen Schauspieler war sie bereits 1958 zu den Dreharbeiten von "Christine" begegnet. Die beiden wurden ein Paar.   Leider ist Romy Schneider nicht nur für ihr schauspielerisches Können, sondern auch für ihr tragisches Leben bekannt. In den 1970ern war sie die erfolgreichste Schauspielerin des französischen Films und drehte an der Seite von Michel Piccoli oder Yves Montand.  Im Bild: Szene aus "Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen" (1974). Nach der Scheidung (1975) von Meyen heiratete sie ihren elf Jahre jüngeren Sekretär Daniel Biasini, mit dem sie eine Tochter bekam. Auch diese Ehe wurde geschieden. Im selben Jahr (1981) verunglückt ihr Sohn tödlich. Zwei Jahre zuvor beging ihr Ex-Mann Harry Meyen Selbstmord. Im Mai 1982 wird Romy Schneider tot in ihrer Pariser Wohnung aufgefunden. Es heißt, sie starb an "gebrochenem Herzen". Am 21. April 2012 wird die KURIER ROMY in der Wiener Hofburg zum 23. Mal vergeben.
Audi präsentierte im Frühjahr auch die neue Generation seiner gehobenen Business-Klasse: den Audi A6. 

Neu ist: Weniger Gewicht und effizientere Motoren.

Das bleibt wie gewohnt: Ein Audi-typisch hochwertiges Cockpit, verbaut in einer Limousine, die äußerlich auf Understatement getrimmt ist. Die harmonischen Proportionen – die lange Motorhaube, die kurzen Überhänge und die gespannte Dachlinie – sorgen für einen sportlich-eleganten Charakter.

Mit dem dynamischen Blechkleid will Audi vor allem gegen die Konkurrenz (Mercedes E-Klasse, BMW 5er, etc.) punkten. Weniger Gewicht bedeutet vor allem mehr Agilität und mehr Effizienz – und passt hervorragend in die Zeit.

Das Einstiegsmodell mit einem 177 PS starkem 2,0-Liter-Turbodiesel begnügt sich mit nur 4,9 Litern Treibstoff auf 100 km und bläst so nur 129 g CO2 pro Kilometer in die Atmosphäre. Interessant: Eine frontgetriebene Hybrid-Version auf Basis eines Vierzylinder-Benziners mit einer Systemleistung von rund 245 PS ist laut Audi fest eingeplant.

Der Avant - die Kombi-Version des A6 - sowie ein S6 mit 4,0-Liter-V8-Turbomotor sollen nachgereicht werden. Der Innenraum der Business-Limousine lässt sich durch viele Kreuzerl auf der Ausstattungsliste richtig nobel verkleiden.

Auf Wunsch fährt der A6 beispielsweise mit Head-up-Display und Vordersitzen mit Massagefunktion vor. Die Ingolstädter schicken im Frühjahr auch den neuen Audi RS3 ins Rennen. Das Modell soll der neue Überflieger der Golfklasse werden.

Der Kompakt-Kombi leistet 340 PS und beschleunigt in 4,6 Sekunden von null auf hundert. Befeuert wird der "Kombi-Zwerg" von einem Fünfzylinder-Turbomotor der 340 PS leistet und 450 NM an die Pneus schickt. RS-Modell-typisch: Die Kraftübertragung erfolgt über permanenten Quattro-Antrieb. Der Wagen beschleunigt aus dem Stand in 4,6 Sekunden auf 100 Stundenkilometer - der rote Drehzahlbereich endet bei maximal 6800 Umdrehungen pro Minute. Schluss mit dem Vortrieb ist bei 250 km/h. Da ginge noch mehr, doch Audi regelt den "Power-Zwerg" elektronisch ab.

Im Bild: Die Rautengitter am Kühlergrill und den großen Lüftungseinlässe,  sowie die Außenspiegel in Aluminiumoptik, unterscheiden den RS3 vom A3. Beim Betätigen der serienmäßigen Sporttaste verändert sich nicht nur das Ansprechverhalten des Motors, sondern auch die Einstellung der Soundklappe im Abgasstrang. Das Resultat: der Sound wird lauter, fauchender und  grimmiger. Geschaltet wird in sieben Gängen. Der Fahrer kann das "S tronic"-Getriebe in zwei automatischen und einem manuellen Modus betreiben. Die Gänge wechselt er über die Wippen am Lenkrad oder am Wählhebel. Die "Launch-Control" managt den Spurt aus dem Stand heraus – mit geballter Turbo-Power und minimalem Reifenschlupf. Das Interieur ist komplett in schwarz gehalten. Die Sitze sind aus Leder, das Multifunktions-Lenkrad unten abgeflacht und die Dekoreinlagen glänzen in Klavierlackoptik.

Die Auslieferung des RS3 beginnt im Frühjahr 2011, der Grundpreis in Deutschland wird bei 49.900 Euro liegen.
(KURIER Freizeit am Samstag) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?