Modebewusst: Auch Gianluigi Buffons bunte Handschuhe konnten Italiens frühes WM-Aus nicht abwenden.

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Keine Zufälle
06/27/2014

Die wichtigsten Normen im Profi-Fußball

Von minimalen Sitzabständen bis maximalen Dellengrößen.

von Christina Pertl

Wenige Sportarten sind so simpel wie der Fußball. Darin liegt vielleicht auch die Faszination. 22 Spieler, ein Rasen, ein Ball und zwei Tore – mehr braucht es eigentlich nicht. Umso schlimmer, wenn einer der essenziellen Bestandteile fehlt. So geschehen im Champions-League-Halbfinale 1998 im Bernabéu-Stadion. Jener Begegnung zwischen Real Madrid und Dortmund, die nicht wegen spannender Zweikämpfe Geschichte schrieb, sondern wegen etwas viel Banalerem: dem Tor.

Der essenzielle Kasten war vor Anpfiff von Fans zum Einsturz gebracht worden (siehe Bild oben links), das Spiel wurde mit 76 Minuten Verspätung angepfiffen, Marcel Reif und Günther Jauch schrieben mit ihren Kommentaren ("Ein Tor würde dem Spiel guttun") TV-Geschichte.

Doch eigentlich hätte der legendäre Torfall von Madrid gar nicht passieren dürfen. Nicht, wenn es nach den gestrengen Normen geht, die das Geschehen auf dem Rasen regeln. Nichts wird dem Zufall überlassen – von der Flexibilität der Torlatte bis hin zur Länge der Grashalme. Denn wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder seine Fußball-Arena zusammenzimmern könnte, wie er wollte?

"Verschiedene Interessensgruppen kommen zusammen, um die Standards zu vereinbaren", weiß Karl Grün von Austrian Standards, der Plattform, die für die Entwicklung von Regelwerken zuständig ist. Auch im Fußball – eine Überblick über die wichtigsten Normen:

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