Abgehoben: Neymar brachte die Selecao mit seinen Treffern auf die Siegerstraße.

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Gruppe A
06/23/2014

Brasilien sichert sich den Gruppensieg

Der WM-Gastgeber beendet die Gruppenphase mit einem 4:1-Erfolg gegen Kamerun.

Es gibt viele Möglichkeiten, um in ein WM-Achtelfinale zu kommen. Man kann in die K.-o.-Phase stürmen, wie es etwa die Niederländer (drei Siege, 10:3 Tore) getan haben; man kann sich auch auf sein gutes Händchen verlassen, wie es zum Beispiel der belgische Teamchef Marc Wilmots (drei Jokertore) vorexerziert. Oder aber man nimmt sich ein Beispiel an Mexiko und setzt auf seine starken Abwehrkräfte.

Zwar mussten nun auch die bislang makellosen Mexikaner als letzte Mannschaft bei diesem Turnier einen Gegentreffer hinnehmen, mit dem souveränen 3:1 über Kroatien zogen sie aber zum sechsten Mal in Folge in ein WM-Achtelfinale ein. Dort bekommen es die Mexikaner mit den Niederlanden zu tun.

Brazil's Luiz Gustavo fights for the ball with Cam

Brazil's Neymar argues with Cameroon's Stephane Mb

Brazil's Neymar scores against Cameroon during the

Cameroon's Joel Matip scores a goal against Brazil

BRAZIL SOCCER FIFA WORLD CUP 2014

Brazil's Fred heads to score against Cameroon duri

Brazil's Neymar lies on the pitch in pain after a

Brazil's Fernandinho celebrates after scoring past

Croatia's Rakitic is shown the yellow card by the

Mexico's Herrera aims a shot next to Croatia's Mod

Mexico's Peralta reacts after missing a scoring op

Croatia's Mandzukic jumps for the ball with Mexico

BRAZIL SOCCER FIFA WORLD CUP 2014

Referee Irmatov intervenes as Croatia's Srna argue

Mexico's Marquez celebrates after scoring a goal d

Mexico's Guardado celebrates scoring a goal agains

Mexico's Marquez celebrates after scoring against

Croatia's Perisic kicks the ball as Mexico's Marqu

Enttäuschend

Dafür, dass die Kroaten für den Einzug in die Runde der letzten 16 einen Sieg benötigten, agierten sie im Spiel der letzten Chance in Recife äußerst zurückhaltend und passiv. Der Auftritt der Mannschaft von Niko Kovac war alles andere als ein Bewerbungsschreiben für das Achtelfinale, die Heimreise ist die logische Konsequenz für das schlechteste Spiel bei diesem Turnier. Die Rote Karte nach einem Frustfoul des eingewechselten Rebic passt gut ins schlechte Bild.

Dafür war aber die Performance der Mexikaner umso beeindruckender. Wieder einmal sorgten sie mit ihrem wieselflinken Angriffsspiel für Unruhe, wieder einmal ließ die Defensive rund um Haudegen Rafael Márquez, der bei seiner vierten WM-Teilnahme das 1:0 erzielte (72. Minute), kaum etwas anbrennen. Erst drei Minuten vor Schluss, als die Mexikaner mit den Gedanken wohl schon in ihrem Achtelfinale waren, kassierte die Elf durch Perisic den ersten Gegentreffer in Brasilien.

Nur zur Erinnerung: Die Mexikaner hatten sich erst auf den letzten Drücker in der Barrage gegen Neuseeland für das Turnier qualifizieren können. Unter dem kauzigen Teamchef Miguel Herrera zeigt die Formkurve jetzt aber steil nach oben. Und der Coach träumt mittlerweile sogar von mehr. "Das Semifinale ist drinnen", ist der 56-Jährige überzeugt.

Dafür müssten die Lateinamerikaner aber nun endlich einmal ihren Achtelfinalfluch besiegen: Fünf Mal in Folge erreichten sie zuletzt die Runde der letzten 16, fünf Mal kam dort das Aus.

Kamerun - Brasilien 1:4 (1:2)

Tore:

0:1 (17.) Neymar
1:1 (26.) Matip
1:2 (35.) Neymar
1:3 (49.) Fred
1:4 (85.) Fernandinho

Kamerun: Itandje - Nyom, Matip, N'Koulou, Bedimo - Enoh - Moukandjo (58. Salli), Mbia, Nguemo, Choupo-Moting (81. Makoun) - Aboubakar (72. Webo)

Brasilien: Julio Cesar - Dani Alves, Thiago Silva, David Luiz, Marcelo - Paulinho (46. Fernandinho), Luiz Gustavo - Hulk (63. Ramires), Oscar, Neymar (71. Willian) - Fred

Gelbe Karten: Enoh, Salli, Mbia bzw. keine

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