Sepp Blatter steht derzeit in seiner vierten Amtszeit als Präsident des Weltfussballverbandes FIFA.

© APA/EPA/STEFFEN SCHMIDT

Fußball-WM
03/04/2014

Blatter: "Alle Probleme unter Kontrolle"

In der brasilianischen Bevölkerung hält sich die Vorfreude auf die WM in Grenzen.

100 Tage vor dem Beginn der Fußball-WM in Brasilien präsentierte sich FIFA-Präsident Sepp Blatter optimistisch. "Alle Probleme sind unter Kontrolle. In 100 Tagen wird es einen außergewöhnlich guten Start in ein außergewöhnliches Turnier geben", sagte der Schweizer.

Unterdessen laufen in Brasilien die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die Arbeiten an den Stadien, Flughäfen, Transportsystemen und Kommunikationsinfrastrukturen rechtzeitig bis zum Eröffnungsmatch am 12. Juni zu beenden. Das Stadion in Sao Paulo, wo Brasilien das Eröffnungsmatch gegen Kroatien bestreitet, soll im Mai fertiggestellt werden.

Die jüngste Umfrage unter der brasilianischen Bevölkerung bezüglich WM-Vorfreude hat aufgrund der finanziellen und infrastrukturellen Probleme ein Tief gebracht. Doch Blatter ist sich sicher, dass die WM "im Land des Fußballs mit offenen Armen empfangen wird".

„Noch viel Arbeit“

FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke zeigte sich zwar überzeugt, dass zum Schluss alles in Ordnung sein werde, doch er machte auch klar: „Es muss noch viel Arbeit getan werden. Und wir arbeiten mit sehr kurzen Fristen.“
In den stark in Verzug geratenen Stadien kann es aus Sicht Valckes mögliche Probleme etwa bei der korrekten Nummerierung der Sitzplätze geben. „Das ist etwas, das wir gerne vermeiden würden“, sagte der Franzose am Dienstag im Interview der brasilianischen Sportzeitung „Lance“. Aber dies könne in den verspätet abgegebenen Stadien passieren.


Mit Blick auf die gesunkene Zustimmung für die WM, betonte Valcke, dass in einem Land mit 200 Millionen Menschen nicht aller gleicher Meinung sein könnten. Jüngste Umfragen zeigten, dass 58 Prozent der Bevölkerung für die WM-Ausrichtung in Brasilien sein. „Wenn wir das mit dem gleichen Zeitraum vor den Olympischen Spielen in London 2012 vergleichen - dort lag der Prozentsatz bei 49 Prozent.“ Im Rückblick auf die Vorbereitungen betonte er: „Das war erst meine dritte WM bei der FIFA und erst die zweite, bei der ich ganz das Kommando hatte. Ich kann sagen, es war keine einfache WM.“

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