Thema | Lernhaus 25.09.2012

Erfolgsgeschichte Lernhäuser

Telekom Austria Group Generaldirektor Hannes Ametsreiter und KURIER Chefredakteur Helmut Brandstätter präsentieren das iPad 2 mi… © Bild: KURIER

Die Telekom Austria Group unterstützt das Lernhaus-Projekt mit einer ganz besonderen iPad 2-Versteigerungsaktion.

Individueller Unterricht

Die Erfolge sind offensichtlich. Und die 22 Kinder sind mit Engagement und Spaß bei der Sache. Seit März des Vorjahres wird jeden Wochentag im KURIER-Lernhaus in der Schwendergasse im 15. Bezirk – nach der Schule – gepaukt. Wohlgemerkt ausschließlich in deutscher Sprache.Die Kids mit Lernschwächen kommen etwa aus Afghanistan, Tschetschenien, Bulgarien und Ex-Jugoslawien. Sie sind zwischen sechs und zwölf Jahren alt und werden individuell unterrichtet.

Begehrtes iPad 2

Das iPad 2 mit der Original-Unterschrift von Tim Berners-Lee
© Bild: KURIER

Das Projekt von KURIER Aid Austria (KAA) wird jetzt auch von der Telekom Austria Group unterstützt. Diese Woche übergab Telekom Austria Group Generaldirektor Hannes Ametsreiter, Chefredakteur und KAA-Präsidenten Helmut Brandstätter ein iPad 2 zur Versteigerung. Das gute Stück wurde von Sir Tim Berners Lee signiert. Der Brite gilt als der www-Erfinder und wird unter Internet-Freaks als Legende verehrt. Der KURIER versteigerte das iPad der aktuellsten Generation auf eBay. Bis Freitag, den 27. Jänner 20 Uhr konnte mitgeboten werden. Der glückliche Gewinner des iPad 2 wird hier in den nächsten Tagen vorgestellt. Der Erlös der Versteigerungsaktion kommt den KAA-Lernhäusern zu gute.

Für den Generaldirektor der Telekom Austria Group, Hannes Ametsreiter stellt das Internet nicht nur ein Tor zur Welt, sondern auch eine große Unterstützung beim Integrationsprozess dar: „Im Internet finden Menschen die nach Österreich gezogen sind eine Fülle an Infos im Bereich der Migration. Und diese Infos sind für alle zugänglich.“Auch KURIER-Chefredakteur Helmut Brandstätter argumentiert in diese Richtung und bedankt sich bei den Unterstützern des Lernhauses: „Alle sagen, Bildung ist die wichtigste Investition für die Zukunft. Wir auch. Aber wir wollen etwas dafür tun, dass Jugendliche, denen niemand hilft, ihre Chancen wahren können.“

Eltern-Cafe

Wie breit das Angebot des Lernhauses aufgestellt ist, zeigen zwei weitere Projekte. Mehrfach in der Woche unterrichten die ehrenamtlichen Pädagogen Jugendliche bis 15 Jahre. Neben der Verbesserung von Lernschwächen stehen die Vorbereitung auf das Berufsleben auf dem Programm. Allen voran das richtige Auftreten bei Bewerbungsgesprächen. Und damit nicht nur der Nachwuchs einen besseren Start ins Leben geboten bekommt, kümmern sich die Pädagogen auch um die Eltern der Schüler. Lernhaus-Leiterin Sabine Sele erklärt: „Zweimal pro Woche veranstalten wir ein Eltern-Cafe. Und dabei wird nicht nur über die Lernfortschritte der Kinder gesprochen. Wir versuchen auch bei vielen anderen Fragen zu helfen. Die Eltern-Cafes werden immer beliebter.“

Bei Fragen zu den KAA-Lernhäusern wenden sie sich bitte an den Kooperationspartner Rotes Kreuz unter der mail-Adresse: daniela.digruber@roteskreuz.at

( Kurier ) Erstellt am 25.09.2012