© Gilbert Weisbier

Lernhaus
06/25/2014

Den Sponsoren wie der EVN sagen die Lernhaus-Kinder „Danke“

Konzentrierte Stille herrscht im Besucherzentrum des EVN-Kraftwerks Theiß im Bezirk Krems, Niederösterreich. Gut 20 Kinder sind mit ihren Lernhaus-Betreuerinnen angereist, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Die Damen vom Roten Kreuz helfen ihnen beim Lösen der Matheaufgaben oder den Grammatikübungen.

Besonders glücklich sind jene Kinder, die an diesem Tag keine Hausaufgaben bekommen haben. Sie genießen jetzt die gesamte Zeit im Kraftwerk, um ein besonderes Highlight der Anlage zu erleben: Es sind die Kaninchen, von denen einige in Gehegen leben. Andere bewegen sich frei auf dem Areal der EVN. Der Besucherbetreuer des Energieversorgers, Karl Obritzberger weiß schon, worauf er achten muss.
Einige der Schüler haben in ihrem Leben noch nie ein Haustier gestreichelt. „Ganz vorsichtig halten, nicht drücken“, erklärt er immer wieder geduldig, während er die kuschligen Tiere aus dem Käfig zum Streicheln ausgibt. Die Mädchen und Buben sind begeistert. Sie setzen sich nach Anweisung auf den Boden und bilden mit ihren Beinen ein „Gehege“, in dem die Kaninchen sich bewegen können. Besonderen Spaß macht es den Kindern, die herzigen Tiere mit Karotten zu füttern und sie beim Knabbern zu beobachten.

Im Kraftwerk Theiß erfahren die Schüler viel über Energiegewinnung. Zuerst zeigt Obritzberger der Gruppe einen Film zum Thema. Dann strömen alle zur Kraftwerksbesichtigung aus. Dabei treffen die Schüler auf die frei lebende Kaninchen, die sich auf dem Gelände angesiedelt haben. Dass sich einige Kinder sofort an die Verfolgung der Tiere machen, ist Obritzberger gewöhnt. „Die erwischen sie sowie so nicht“, schmunzelt er und bringt die außer Atem geratenen Mädchen und Burschen mit einem Aufzug 40 Meter höher, was bei manchen ein mulmiges Gefühl in der Magengrube auslöste.

Von dieser Aussichtsplattform aus erklärt Karl Obritzberger ihnen die Funktion der mächtigen Kraftwerksanlage. Am Ende des Tages geht es in die Kinderdisco und einige Übermütige probieren noch das Fahrrad, dessen Dynamo-Energieleistung sichtbar gemacht wird. Je kräftiger die Buben und Mädchen in die Pedale treten, desto heller leuchtet die Fahrradlampe – eine schweißtreibende Art der Energiegewinnung.

EVN hilft Kindern Der nö. Energieversorger ist einer der Hauptsponsoren des Lernhauses. Seit Jahren setzt die EVN einen Schwerpunkt auf die Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Darauf weist EVN-Sprecher Stefan Zach hin.

„Das Lernhaus trägt diesem Gedanken voll und ganz Rechnung. Es fördert Kinder und Jugendliche in Niederösterreich und schafft für sie einen barrierefreien Zugang zu Bildung und Wissen. Das ist für viele junge Menschen ein entscheidender Schlüssel für einen guten Start ins Berufsleben.“ Für die EVN ist das Grund genug, das Lernhaus großzügig finanziell zu unterstützen.

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