© Jack Wills

Unterwäsche-Kampagne
06/04/2016

Zu freizügig? Erneut Werbeverbot für Modemarke

Die Darstellung von Models in einem Bett war laut Behörden "unverantwortlich".

Erst kürzlich wurde ein

Video von Gucci verboten
, weil eines der darin zu sehenden Models der Werbeaufsicht zu dünn war. Nun drehten die britischen Behörden einer weiteren Marke den Hahn zu. Sujets der Marke Jack Wills wurden lautBBC von der Advertising Standards Authority (ASA) als "sexuell suggestiv" eingestuft.

Minderjährige könnten sich angesprochen fühlen

Eines der Fotos, welches der Behörde bitter aufstieß, zeigt drei Frauen und zwei Männer in Unterwäsche auf einem Bett liegend. Darunter stand geschrieben: "Whatever your choice, you can be sure it's what's underneath that counts" ("Was auch immer deine Entscheidung ist, du kannst sicher sein, dass das Darunter zählt").

Eine andere Aufnahme zeigt eine junge Frau, bei der einer der BH-Träger herunterrutscht. Vonseiten der Marke zeigt man wenig Verständnis für das Verbot.

Man habe 18- bis 24-jährige Studenten ansprechen wollen und keine Teenager. Der Katalog, in dem die Fotos zu sehen waren, sei in einem versiegelten Briefumschlag versendet worden und auf der Website musste man vor der Anmeldung zum Newsletter bestätigen, dass man über 18 Jahre alt sei.

Diese Begründung reichte der ASA jedoch nicht. Minderjährige hätten sich Zugang zu den Bildern verschaffen können. Die Bilder könnten auf Jüngere sehr anziehend wirken, da sie diesen Lebensstil eventuell anstreben. Die Fotos seien "unverantwortlich" und nicht nur als "spielerisch" zu bewerten.

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