Style
02.12.2016

Die erste Strumpfhose, die nicht am Bauch zwickt

Viele Frauen empfinden Strumpfhosen als einengend © Bild: Getty Images/iStockphoto/lismark/iStockphoto

Der KURIER hat ein neues Modell getestet, welches sich individuell an die Figur anpassen lässt.

Die meisten Frauen pflegen eine gewisse Form von Hassliebe zu ihren Strumpfhosen. Auf der einen Seite braucht man sie im Winter (außer man gehört zur seltenen Form der Hartgesottenen), andererseits sind sie in vielen Fällen nicht gerade figurfreundlich. Jedes Gramm zuviel kommt durch den Gummibund noch besser zur Geltung. Nimmt man das Modell größer, läuft man Gefahr, dass diese bei jeder Bewegung Stück für Stück von den Hüften rutscht.

"Comfort Cut" - was kann das Produkt?

Diesem Problem hat sich Wolford angenommen und die erste Strumpfhose namens "Comfort Cut" entwickelt, die jede Kundin individuell personalisieren kann. Gelingen soll das mit einem extrabreiten Bund, in den man bei Bedarf an vier verschiedenen Stellen einschneiden kann. Wer will, kann den Bund auf diese Weise weiten - oder die Strumpfhose in ihrem Originalzustand belassen. Jeder Schnitt soll den Bund um ungefähr eine halbe Kleidergröße dehnen.

© Bild: Wolford

Beim KURIER-Test ist gleich nach der ersten Anprobe klar: Die Schere muss hervorgeholt werden. Das Anpassen ist dank der markierten Stellen kinderleicht und man läuft nicht Gefahr, die gesamte Strumpfhose zu ruinieren. Nach zwei Schnitten folgt wieder eine Anprobe - und tatsächlich sitzt der Bund nicht mehr so eng wie zuvor. Der Tragekomfort ähnelt anderen Strumpfhosen, durch das breitere Bündchen rutscht diese unter Tags jedoch nicht so leicht runter.

Fazit: Was vom Hersteller versprochen wird, klappt in der Praxis. Jedoch sollte man im Übermut nicht alle Stellen auf einmal aufschneiden. Besser mit einem Schnitt anfangen und bei Bedarf nachlegen. Sonst könnte es passieren, dass das gute Stück zu groß wird. Rückgängig machen kann man den Vorgang nämlich nicht.