Style
02.12.2016

Nagelhärter: Nicht dauerhaft verwenden

Bei weichen Nägeln ist das Spezial-Produkt eine große Hilfe. Jedoch ist es nicht für den langfristigen Einsatz gedacht.

Manche kämpfen ihr Leben lang mit ihnen, bei anderen taucht das Problem von Zeit zu Zeit aufgrund von schlechtem Nagellackentferner und fehlenden Nährstoffen auf. Fakt ist: Fast jede Frau hatte bereits mit brüchigen Nägeln zu tun. Mit Nagelhärtern kann man kleinen Rissen und dünnen Oberflächen den Kampf ansagen.

Formaldehyd kann Allergien auslösen

Die speziellen Produkte sind nichts anderes als eine Schutzlackierung für die Nägel. Der Lack gleicht Ungleichmäßigkeiten aus, härtet die Oberfläche und legt sich wie eine Schutzschicht über kleine Risse. Im Rahmen einer Kur über mehrere Tage lassen sich schnell Ergebnisse erzielen, jedoch sollte man den Nagelhärter nicht dauerhaft verwenden.

Denn im Großteil solcher Produkte ist Formaldehyd enthalten, welches nicht nur für den starken Geruch der Nagelhärter verantwortlich ist. Formaldehyd bewirkt auch, dass das Produkt in den Nagel eindringen kann. So kann der Nagel durch einen chemischen Prozess zusammegezogen werden, wodurch dieser wieder härter wird. Wird ständig mit Nagelhärter lackiert, kommt jedoch auch keine Feuchtigkeit mehr an den Nagel - und er wird erst recht beansprucht.

Ein weiteres Problem: Viele Menschen reagieren sehr sensibel auf Formaldehyd. Es kann die Haut reizen und Allergien auslösen. Deshalb sollten solche Produkte auch nicht während der Schwangerschaft verwendet werden. Immer mehr Beauty-Marken, wie beispielsweise Deborah Lippmann, verzichten bei ihren klassischen Farblacken komplett auf den Einsatz von Formaldehyd.