Style
20.12.2017

VKI-Test: Wie gut ist Funktionsunterwäsche?

Der Verein für Konsumenteninformation hat achte verschiedene Sets getestet. Fazit: Drei Viertel sind zumindest "gut".

Der VKI hat acht in Österreich erhältliche Synthetikfaser-Modelle von Funktionsunterwäsche genauer unter die Lupe genommen und auf ihre Wintertauglichkeit getestet. Genau genommen handelt es sich dabei um mittelwarme Modelle. Für den Test wurden pro Marke Sets aus einem Oberteil und einer Hose zusammengestellt, die jeweils getrennt zu kaufen sind. Ein Hersteller bietet die Unterwäsche nur als Set an.

Durchwegs positive Ergebnisse

Die Wäschestücke wurden im Labor sehr genau untersucht. Aber gerade bei Kleidung, die noch dazu direkt auf der Haut getragen wird, ist auch der Praxistest von großer Bedeutung. Und hier spielt bis zu einem gewissen Grad auch die persönliche Vorliebe eine Rolle. So ist z. B. der Schnitt der Funktionsunterwäsche eine höchst individuelle Entscheidung.

Während der eine eng anliegende Kleidung bevorzugt, empfindet der andere sie als einschränkend. Ob eng oder weit, in jedem Fall sollte das Oberteil lang genug sein. Es sollte Bauch und unteren Rücken auch dann noch bedecken, wenn die Arme nach oben gestreckt werden. Bei der Hose sollte der Bund deutlich oberhalb des Gesäßes liegen und im Idealfall die Nieren schützen. Für Sportarten wie Wandern, Laufen oder Radfahren eignet sich eine lange Funktionshose. Fürs Skifahren ist die Dreiviertel-Beinlänge vorteilhaft, da sich das Textil so nicht mit den Skisocken überlappt und Druckstellen verursacht.

Insgesamt schnitten die getesteten Modelle erfreulich ab. Es gab 2 „sehr gut“, 4 „gut“ und 2 „durchschnittlich“. Die guten Ergebnisse des Labortests hinsichtlich Wärmeleit- und Wasserdampfdurchlässigkeit haben sich auch im Praxistest überwiegend bestätigt.

Die vollständigen Ergebnisse sind ab 21. Dezember in der Testzeitschrift Konsument nachzulesen.