Style
10.02.2017

Puma könnte Adidas bald gefährlich werden

Mit Adidas und Nike konnte Puma in den vergangenen Jahren nicht ro recht mithalten. Das scheint sich nun zu ändern.

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma verwöhnt seine Aktionäre nach einem kräftigen Gewinnplus mit einer deutlich höheren Dividende. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Puma den Gewinn binnen Jahresfrist um gut zwei Drittel auf 62,4 Mio. Euro, wie der Adidas-Mitbewerber mitteilte. Der Umsatz kletterte 2016 um sieben Prozent auf gut 3,6 Mrd. Euro.

Kylie hat nachgeholfen

"Das Jahr hat bestätigt, dass unsere Strategie richtig ist", erklärte Vorstandschef Björn Gulden. "Für das Jahr 2017 sind wir zuversichtlich, dass wir erneut ein Umsatzwachstum und eine deutliche Ergebnissteigerung erzielen werden." Die Aktionäre, allen voran der französische Mutterkonzern Kering, können sich auf ein deutliches Dividendenplus freuen. Puma stockt die Gewinnausschüttung um die Hälfte auf 75 Cent je Aktie auf.

Die größten Wachstumsraten verzeichnete das Traditionsunternehmen auf den europäischen und afrikanischen Märkten. Das meiste Geschäft machte der Sponsor des Sprinters Usain Bolt nach wie vor mit Schuhen, in dem Produktsegment verzeichnete die Marke auch die größten Zuwächse. Auch mit seinem eingestaubten Image hatte das Unternehmen zuletzt zu kämpfen. Mit Kylie Jenner, der Schwester von Kim Kardashian, als Testimonial konnte man bei der jüngeren Kundschaft sicherlich punkten.

Im Schlussquartal hatte das Traditionsunternehmen besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Der Umsatz kletterte um ein Zehntel auf 958 Mio. Euro. Der übliche Verlust im Weihnachtsquartal fiel mit 4,6 Mio. Euro auch etwas geringer aus als im Vorjahr.