Style
14.07.2017

Schrunden: Was gegen eingerissene Fersen hilft

Wenn raue Haut aufreißt, kann es schnell schmerzhaft werden.

Im Sommer stehen Füße dank offener Schuhe ganz besonders im Fokus. Neben schönen Nägeln ist sowohl bei Männern als auch Frauen gepflegte Haut auf Sohlen und Fersen Pflicht. Hornhaut gilt als lästig, ist jedoch keine schmerzhafte Angelegenheit. Anders sieht es mit sogenannten Schrunden aus.

Cremen, cremen, cremen

Diese kündigen sich oft durch Druckempfindlichkeit und Juckreiz im Fersenbereich an. Wird die Haut an dieser Stelle immer trockener, kann sie im Extremfall sogar reißen. Diese Schrunden sehen optisch nicht nur unschön aus, sondern können auch mit vielen Schmerzen verbunden sein. In der Medizin werden Risse in der Haut als Rhagaden bezeichnet und können beispielsweise auch infolge von extremer Kälte auf den Lippen entstehen.

Treten Schrunden an den Fersen auf, liegt die Ursache meist in mangelnder Feuchtigkeitsversorgung der Haut. Der Großteil des Körpergewichts liegt auf den Füßen, somit wird die Haut dort ganz besonders belastet. Auch Hautkrankheiten können zum Auftreten von Fersenrissen beitragen, falsches Schuhwerk ebenso.

Deshalb gilt für alle, die vermehrt die Hautproblemen auf den Füßen neigen, die goldene Pflege-Regel: Mehr ist mehr. Tägliches Einschmieren mit sehr reichhaltigen Cremen ist ein Muss. Körperöl tut rissiger Haut ebenfalls sehr gut und sollte idealerweise über Nacht einwirken. Regelmäßige Peelings entfernen abgestorbene Hautschuppen und tragen dadurch zur Vorbeugung bei.

Ist die Haut bereits aufgerissen und blutet sogar, sollte der Hornhauthobel ersteinmal liegen gelassen werden, um die Haut nicht noch mehr zu schädigen. Erst nachdem die Haut ein wenig weicher geworden ist, können die rauen Stellen sanft mit einem Bimsstein entfernt werden. Absolutes No-Go: Zuhause selbstständig versuchen, mit einem Skalpell die Schrunden zu entfernen. Werkzeuge dieser Art gehören ausschließlich in die Hände von Profis.