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Geschmacklos?
10/03/2016

Pillen-Tasche von Moschino wird zum Aufreger

Das italienische Label ist für seine ausgefallenen Designs bekannt. Hat man mit diesem Entwurf übertrieben?

Schrill, schriller, am schrillsten - Jeremy Scott, der als Chefdesigner bei Moschino arbeitet, ist für seine ausgefallenen Designs bekannt. Der Modemacher hat bereits ganze Kollektionen der Barbie-Puppe gewidmet und Taschen in der Form von Pommes-Behältern zu Kult-Produkten gemacht. Doch nun scheint es der Exzentriker mit seiner Kreativität ein wenig übertrieben zu haben - findet jedenfalls so mancher Modefan.

Verharmlosung von Tabletten-Missbrauch?

Für seine aktuelle Kollektion hat Scott Handtaschen, die wie Pillen-Verpackungen aussehen, entworfen. Zusätzlich werden den Kunden auch Rucksäcke, iPhone-Hüllen und Hosen mit dem Medizin-Design angeboten. Sogar die Einladung zur Fashion Show war in Form einer Tabletten-Dose verschickt worden.

Was die einen als gelungenen Gag sahen, fanden die anderen weniger amüsant. Zahlreiche Twitter-Nutzer machten ihrem Unmut über die Kollektion auf Twitter Luft. Ihrer Meinung nach trivialisiert der Designer das immer größer werdende Problem der Medikamentenabhängigkeit.

Jeremy Scott selbst sieht seine Designs nicht als problematisch an. Er habe lediglich die Bezeichnung "Capsule Collection", die für Zwischenkollektionen verwendet wird, wörtlich genommen. "Ich habe immer gesagt, dass Mode meine einzige Droge ist", sagte er im Gespräch mit Yahoo Style. Er hoffe, dass die Freude, die er an der Kollektion hatte, an den Kunden transportiert wird.

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