Style
01.08.2017

Model zeigt: So stark werden Fotos retuschiert

Mit alten Shooting-Fotos will Iskra Lawrence aufrütteln.

"Ihr werdet euch wundern, wer dieses blonde Mädchen ist. Das bin ich!", schreibt Iskra Lawrence vor einigen Wochen unter eine von ihr gepostete Collage auf Instagram. Darauf zu sehen ist das Model bei einem Shooting vor einigen Jahren. Deutlich dünner war die Britin damals - doch darum gehe es ihr bei diesen Aufnahmen nicht.

"Bitte vergleicht euch niemals mit Fotos, die ihr seht"

"Ich bin stark retuschiert", so Lawrence. "Die gleichmäßige Haut? Nicht meine - ein Computer-Programm hat das gemacht. Das volle dicke Haar - Extensions." Ebenfalls unverzichtbar für solch ein Shooting: ein Push-Up-BH. Auf den Bildern sei außerdem deutlich zu sehen, dass nicht nur die Taille optisch um ein paar Zentimeter reduziert wurde, sondern auch die Arme und Beine verschmälert wurden.

"Keine Augenringe und eigentlich sonst nichts anderes, das mich wie mich aussehen lässt", schrieb das Model weiter. Zum Vergleich: So sieht die Laufstegschönheit heute aus:

Das schlimmste an diesen Fotos sei jedoch gewesen, dass sie genau so auch aussehen wollte. "Ich dachte, wenn ich 'perfekte' Fotos habe, würde ich mehr Jobs bekommen. Und das würde mich glücklich und erfolgreich machen", schrieb Lawrence. In Wirklichkeit hätte die starke Retusche nur bewirkt, dass sie sich noch unsicherer in ihrem Körper fühlte. Ihre Message an alle Frauen: "Bitte vergleicht euch niemals mit Fotos, die ihr seht. Viele davon sind nicht echt." Heute ist die Britin in ihrem Job erfolgreicher denn je - mit mehr Kurven und mehr Selbstbewusstsein.