Style
21.08.2017

Nägel: Was man beim Feilen niemals tun sollte

Der richtige Einsatz der Feile ist entscheidend für die Gesundheit der Fingernägel und die Haltbarkeit des Lacks.

Für die Do it yourself-Maniküre ist die Feile unersetzlich. Im Gegensatz zu Schere und Knipser lässt sich mit ihr der Nagel exakt in die gewünschte Form bringen. Ob Glas- oder Sandblattfeile - eine Regel sollte man beim Kürzen immer beherzigen: niemals mit dem Maniküre-Tool hin und her feilen.

Dadurch werden die Enden der Nägel aufgeraut und anfälliger für kleine Risse. Auch auf die Haltbarkeit des Nagellacks wirkt sich die falsche Feil-Technik aus, denn dieser splittert an nicht glatt abschließenden Nägeln bereits nach kurzer Zeit ab.

Hier kann man sich von den Profis im Beauty-Salon etwas abschauen: Diese feilen von der Mitte des Nagels nach außen. Heißt: Zuerst nach links, dann nach rechts - und nicht von links nach rechts. Wer möchte, kann auch von den Seiten zur Mitte hin arbeiten. Dadurch wird jeder Teil des Nagels lediglich in eine Richtung bearbeitet. Dieser Arbeitsschritt ist unabhängig von der Form, in die Nägel gebracht werden. Tipp: Ergonomisch gebogene Feilen sind handlicher und sorgen für einen gleichmäßigen Abrieb.

So hält Ihr Nagellack (fast) für immer

Manchmal scheint es wie verhext: Da saß man stundenlang vor dem Fernseher und hat sich mühevoll die Nägel lackiert und dann splittert dieser bereits kurze Zeit später. Mit einigen Tipps und Tricks lässt sich die Lebensdauer der Maniküre verlängern.

Vorbereitung ist alles

Damit der Nail Polish möglichst lange hält, muss der Nagel ölfrei sein. Deshalb sollte man nicht nur den alten Lack vollständig mit einem Nagellackentferner abnehmen, sondern die Nägel auch mit einem in Essig getränkten Wattepad abtupfen.

Nicht schütteln

Ein häufig begangener Fehler ist das Schütteln des Nagellack-Fläschchens. Dadurch bilden sich kleine Luftblasen, die das Ergebnis nicht nur unregelmäßig wirken lassen, sondern auch dazu führen, dass der Lack schnell splittert. Besser: Kurz zwischen den Händen reiben.

Schritt für Schritt

Auf keinen Fall sollte man auf einen guten Unterlack verzichten, denn dieser schützt die Nägel nicht nur vor Verfärbungen, sondern bietet auch für den Farblack die ideale Grundlage. Letzterer sollte anschließend in zwei Schichten aufgetragen werden.

Weniger ist mehr

Je dicker die einzelnen Schichten sind, desto schlechter trocknet der Lack. Deshalb immer dünn auftragen und vollständig trocknen lassen, bevor es mit der nächsten Schicht weitergeht.

Last but not least

Genauso wichtig wie der Unterlack ist auch das Finish. Ein Top Coat schützt den Farblack vor Rissen und verleiht eine Extraportion Glanz.