Kreativ: Das feine Sackerl

Sandra Gilles näht jede der Kreationen in ihrer "La petite boutique".
Foto: KURIER / Deutsch Gerhard

Für die Wiener Designerin Sandra Gilles hat das Plastiksackerl längst ausgedient.

Seit März 2003 entwirft Sandra Gilles bunte Einkaufstaschen nach ihrem eigenen Geschmack. Einzig am Schnitt erkennt man noch die Verwandtschaft mit der Variante aus Plastik.

Auf die Idee kam sie beim Einkaufen in einem Supermarkt in Frankreich: "Da gibt es diese typischen dünnen Sackerln aus Plastik zum Abreißen", erklärt Gilles.

Sandra Gilles näht jede der Kreationen in ihrer "La petite boutique". Foto: KURIER / Deutsch Gerhard Sandra Gilles näht jede der Kreationen in ihrer "La petite boutique".

Ihre Kreation nennt sie Ginette, was im französischen "Das feine Sackerl" bedeutet. Jedes wird eigenhändig von der talentierten Jung-Designerin genäht und mit verspielten Borten gesäumt. Als zusätzliches Detail setzt sie gerne bunte Blumen auf. Der Boden wird für den besseren Stand verstärkt.

Von jeder entworfenen Ginette werden maximal drei Stück angefertigt. Die Käuferin soll ja ein individuelles Produkt und kein Massenerzeugnis bekommen.

In dem Geschäft in Wien-Mariahilf mit dem klingenden Namen "La petite boutique" findet man die Taschen in drei unterschiedlichen Größen. Je nach Stoffart und Verarbeitung kosten sie von 25 bis 45 Euro. Die Designerstücke sind leicht, waschbar und können zusammengefaltet in die Handtasche oder in den Koffer gesteckt werden. Sie sind die Dauerrenner im Geschäft und stehlen oft Gilles' anderen Kreationen die Show.

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(kurier / Nina Rada) Erstellt am
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