Beyonce zahlt ihren Mitarbeitern angeblich einen Hungerlohn

© APA/AFP/TIMOTHY A. CLARY

Negativ-Schlagzeilen
05/18/2016

Ivy Park: Beutet Beyoncé ihre Näherinnen aus?

Eine Fabrik-Mitarbeiterin sorgt derzeit für viel Aufsehen rund um die Kollektion der Sängerin.

Erst vor kurzem launchte die Sängerin ihre erste eigene Sportkollektion "Ivy Park", die in Zusammenarbeit mit Topshop-Boss Philip Green kreiert wurde und weltweit erhältlich ist. Doch die Kooperation macht nicht nur positive Schlagzeilen: Wie nun die britische Tageszeitung Sun behauptet, sollen die Designs des Superstars unter ethisch fragwürdigen Bedingungen hergestellt werden.

Arbeiten für 5,48 Euro am Tag

Die weiblichen Arbeiter der MAS Holdings-Fabrik in Sri Lanka sollen demnach nur 5,48 Euro pro Tag für die Fertigung verdienen. Zum Vergleich: Eine "Ivy Park"-Leggings kostet 127 Euro. Eine unbekannte Näherin, die für das Unternehmen arbeitet, klagt: „Wenn sie darüber sprechen, Frauen zu stärken, ist das nur für die Fremden. Sie wollen, dass die Fremden denken, alles wäre in Ordnung.“

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Ein Sprecher der Marke reagierte nun auf die Anschuldigungen: "Ivy Park hat ein rigoroses, ethisches Handelsprogamm. Wir sind stolz auf unsere Bemühungen, was Fabrikinspektionen und -überprüfungen anbelangt. Unser Team arbeitet weltweit sehr eng mit unseren Lieferanten und ihren Fabriken zusammen, um die Bestimmungen einzuhalten."

Strafbar macht sich das Unternehmen mit dem geringen Lohn nicht: Der tägliche Mindestlohn in Sri Lanka beträgt 400 Rupien, was in etwa 2,38 Euro entspricht - die Arbeiter für Ivy Park verdienen also deutlich mehr.

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