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Eine Wienerin erobert den Modehimmel
04/24/2014

Eine Wienerin erobert den Modehimmel

Von Marina Hoermanseders Fetisch-Mode ist auch Lady Gaga begeistert.

Marina Hoermanseder auf der Überholspur: Erst im Jänner präsentierte die gebürtige Wienerin ihre erste Kollektion auf der Berliner Fashion Week – und schon orderte Lady Gaga die eine oder andere Kreation. Eigentlich nicht verwunderlich, bewegt sich die 27-Jährige mit ihrer Mode doch zwischen Fetisch und Eleganz. Am 24. April 2014 ist die 27-Jährige bei den "Vienna Awards for Fashion and Lifestyle" in der Kategorie "Designer of the Year" nominiert.

A model presents a creation of Austrian fashion de…

GERMANY BERLIN FASHION SHOW

Lady Gaga

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EDS NOTE NUDITY - A model presents a creation of f…

GERMANY BERLIN FASHION SHOW

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A model presents a creation of fashion label Marin…

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KURIER: Was inspiriert Sie?

Marina Hoermanseder: Das orthopädische Korsett des 18. Jahrhunderts hat den Grundstein zu meiner ersten Kollektion gelegt. Aber auch andere Elemente, wie Gehirnstrukturen und Nacktkatzen kamen dazu. In der Kollektion, an der ich jetzt arbeite, waren es Steinbrüche, die mir keine Ruhe ließen.

Ihre Mode ist nicht gerade tragbar.

Natürlich braucht es eine Portion Mut und Selbstvertrauen für die avantgardistischen Lederteile. Allerdings sind die Prêt-à-porter-Elemente absolut alltagstauglich.

Bei Ihren Kreationen sprechen viele von Eleganz, aber auch von Fetisch.

Die Eleganz war immer mein Ziel und die Materialien, mit denen ich arbeite, bringen das Fetischthema automatisch mit. Ich versuche nicht absichtlich provokative Mode zu entwerfen – das liegt im Auge des Betrachters. Mein Ziel ist eine Gratwanderung zwischen den beiden Elementen zu schaffen. Wofür der Kunde die Mode verwendet, liegt in seinem eigenen Ermessen. (lacht)

Für wen designen Sie?

Die Frau, die meine Mode trägt, ist elegant, stilsicher und modebewusst.

Sie haben 2012 ein Praktikum im Haus Alexander McQueen gemacht. Was haben Sie dort gelernt?

Man spürt im ganzen Gebäude immer noch die Aura des verstorbenen Alexander McQueen. Es wird viel über ihn gesprochen. Demnach habe ich ihn auf eine gewisse Art und Weise kennengelernt. Es ist unglaublich, was er geschaffen hat. Ich habe dort vor allem den eisernen Willen zu Arbeiten und die Perfektion gelernt.

Sie haben Wien gar keine Chance gegeben, sondern sich von Anfang an auf Berlin konzentriert. Warum?

Vielmehr habe ich mich zuvor international etabliert, damit Wien mir eine Chance gibt. Wie man sieht, trägt dies bereits Früchte.

Nachdem Sie in Berlin erfolgreich sind und Stars wie Lady Gaga zu ihren Kundinnen zählen können, bringt Sie ein Wiener Modepreis da überhaupt weiter?

Für mich als Wienerin ist diese Anerkennung ein Zeichen dafür, dass Wien stolz auf mich ist.

Wo gehen Sie selbst shoppen?

Ich bin ein großer Vintage-Fan. Meine Mutter verzweifelt immer bei Städtereisen, da sie mit mir alle Second-Hand-Läden abgrasen muss.

Kann man Marina Hoermanseder schon kaufen?

Ausgewählte Teile meiner Winter 2014-Kollektion werden erst ab August käuflich erhältlich sein. Dies in meinem eigenen Online-Shop, später im neuen Wiener Concept Store "SNEAK IN", sowie hoffentlich am Wiener Flughafen (Gewinnerpreis bei den "Vienna Awards", Anm.).

Was kommt als Nächstes?

Im Juli zeige ich meine Sommer-Kollektion auf der Berliner Fashion Week. Die Produktion läuft heiß und mein Team wird immer größer. Aber zuallererst möchte ich jetzt mal als Wienerin den "Vienna Award nach" Hause bringen.

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